Vier Berufsverbände für Filmurheber, deren Mitglieder aus Regisseuren und Drehbuchautoren bestehen, haben den Verband der Filmurheber (SEF) gegründet: BSB, Senaristbir, Setem und Sinebir.
Der Vorstand des SEF, dessen 1. ordentliche Generalversammlung am vergangenen Wochenende stattfand, setzt sich aus Mehmet Güleryüz, Tunç Davut, Yıldız Bilgin Bayazıt, Bahriye Kabadayı Dal, Ayhan Sonyürek, Sadullah Şentürk, Orhan Koçak und Hakan Aytekin zusammen.
Auf der Generalversammlung, die am Samstag, den 8. Juni, mit zahlreicher Beteiligung abgehalten wurde, setzten die Filmurheber einen historischen Meilenstein für die türkische Filmbranche.
CISAC HAT ZUGESCHTIMMT
Die CISAC, der weltweite Dachverband der Urheberrechtsgesellschaften, hat auf ihrer Generalversammlung, die vom 27. Mai bis 1. Juni in Seoul, Südkorea, stattfand, den Antrag des Verbands der Filmurheber (SEF) geprüft und dessen Mitgliedschaft bestätigt.
Wie aus einem Bericht von BirGün hervorgeht, wird es durch den neu gegründeten Verband deutlich einfacher, Urheberrechtsabkommen mit neuen Ländern zu schließen und Tantiemen aus verschiedenen Ländern und Regionen der Welt einzuziehen.
STÄRKUNG DER POSITION DER URHEBER
Darüber hinaus wird erwartet, dass die Mitgliedschaft die Position der Filmurheber bei Verhandlungen über Urheberrechte mit Sendern und Institutionen stärkt und es ihnen ermöglicht, in diesem Bereich effektiver Lobbyarbeit zu betreiben und Druck auszuüben.
Durch den Beitrag, die Unterstützung und die Lobbyarbeit der CISAC, die weltweit ein großes Gewicht in Urheberrechtsfragen hat, soll sowohl in der Türkei als auch im Ausland der Weg für eine Beschleunigung der Tantiemen-Einzugsprozesse geebnet werden.
Die Filmurheber sind davon überzeugt, dass sie bei Urheberrechtsfragen nun ein wesentlich breiteres Spektrum abdecken und effektivere sowie schnellere Ergebnisse erzielen werden.
Nachrichtenquelle: 12punto