Mahsun Kırmızıgül reagiert scharf auf Kritik an seinem Iran-Post
Der Künstler Mahsun Kırmızıgül hat auf die Kritik, die ihm nach seiner Solidaritätsbotschaft zu den Protesten im Iran entgegengebracht wurde, in den sozialen Medien mit deutlichen Worten reagiert.
Während die gesellschaftliche Debatte über die Proteste im Iran, die seit Wochen andauern und von regimekritischen Demonstrationen geprägt sind, anhält, bringen Bürger in vielen Städten des Landes ihre Forderungen auf der Straße zum Ausdruck. In diesem Prozess fallen die verschärften Sicherheitsmaßnahmen und die zeitweise Abschaltung von Kommunikationswegen auf. Es wird zudem berichtet, dass die Zahl der Todesopfer bei den Demonstrationen steigt.
Mahsun Kırmızıgül, einer der prominenten Namen, die ihre Ansichten zu gesellschaftlichen Ereignissen in den sozialen Medien teilen, drückte auf der Plattform X seine Unterstützung für das iranische Volk aus. Der berühmte Künstler äußerte sich wie folgt: „Ich liebe das iranische Volk. Ich möchte, dass sie in einem Land leben, in dem sie ohne Angst, ohne Unterdrückung und ohne den Kampf gegen Armut selbst über ihr Leben entscheiden können. Es ist falsch, die Scharia als Grundlage zu nehmen und im Namen Gottes Menschen zu unterdrücken. Strafen im Namen Gottes zu verhängen, bedeutet, dass der Mensch seine Grenzen überschreitet.“
Kırmızıgüls Beitrag stieß jedoch bei einigen Nutzern auf Ablehnung. In den scharfen Kommentaren in den sozialen Medien nach den Beiträgen des Künstlers wurden insbesondere Behauptungen aufgestellt, er handle unter dem Einfluss von Amerika und Israel, und es wurde ihm vorgeworfen, zur Palästina-Frage zu schweigen. Auf diese Anschuldigungen reagierte Kırmızıgül direkt.
In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account sagte Kırmızıgül: „Wegen meines Beitrags zum Iran haben einige würdelose Menschen wieder schamlos und ohne Anstand geschrieben: ‚Amerika lässt ihn schreiben‘, ‚Israel lässt ihn schreiben‘. Als wäre das nicht genug, haben sie auch noch behauptet: ‚Er hat nie etwas zu Palästina geschrieben‘.“
Der Künstler, der seine Haltung zum Thema Palästina klar zum Ausdruck brachte, sagte dazu:
„Ich spreche nicht mit Slogans, ich spreche mit meiner Haltung. Ich mache Schmerz nicht zum Schaufenstermaterial. Ich benutze die Unterdrückten nicht. Wo auch immer Unterdrückung herrscht, dort empfinde ich Trauer. Ob im Iran, in Palästina oder in Syrien – wer auch immer unterdrückt wird, um den trauere ich, ohne auf seine Sprache, Religion, Nation oder Hautfarbe zu achten.
Es gibt nicht mehr den alten Mahsun, der zu allem schweigt. Wenn ihr euch entscheidet, Verleumdungen zu verbreiten, werdet ihr den Preis dafür vor Gericht zahlen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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