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Nikotinabhängigkeit bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern!

Untersuchungen zeigen, dass Frauen eine höhere Neigung zur Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit aufweisen und bei der Raucherentwöhnung weniger erfolgreich sind als Männer.

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Nikotinabhängigkeit bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern!

Eine Studie der University of Kentucky hat ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit für Frauen, nikotinabhängig zu werden, höher ist als bei Männern.

Wie aus einem Bericht der Sözcü hervorgeht, ist die Zahl der rauchenden Männer in den USA zwar höher als die der Frauen, doch die Studie bestätigt die Theorie, dass „Frauen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, abhängig zu werden“.

ERGEBNISSE DER STUDIE

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) rauchen 13 von 100 erwachsenen Männern und 10 von 100 erwachsenen Frauen.

Der neuen Studie zufolge könnte das weibliche Geschlechtshormon Östrogen dazu führen, dass das Gehirn empfindlicher auf die Wirkung von Nikotin reagiert, was die Wahrscheinlichkeit einer Abhängigkeit erhöht.

Männer probieren das Rauchen mit höherer Wahrscheinlichkeit aus, was teilweise erklärt, warum die Zahl der rauchenden Männer höher ist als die der Frauen.

Sally Pauss, Doktorandin der Molekularbiologie an der medizinischen Fakultät der University of Kentucky, erklärte: „Untersuchungen zeigen, dass Frauen eine höhere Neigung zur Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit aufweisen und bei der Raucherentwöhnung weniger erfolgreich sind als Männer.“

Pauss entdeckte, dass Östrogen die Wirkung von Proteinen namens Olfaktomedine verstärkt, die für die Belohnungsreaktion des Gehirns auf Nikotin entscheidend sind. Östrogen aktiviert die Olfaktomedine.

Diese Proteine aktivieren den Teil des Gehirns, der mit Sucht und Belohnung in Verbindung steht, und lösen beim Betroffenen das Verlangen nach Nikotin aus.

Ein Nikotinmangel führt neben dem Östrogenspiegel auch zu einer Abnahme der Olfaktomedin-Menge.

ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG

Die Studie ergab, dass plötzliche Anstiege des Östrogenspiegels, wie sie etwa in der Zeit vor dem Eisprung auftreten, zu einem entsprechenden Anstieg der Olfaktomedine führen.

Pauss und ihr Team identifizierten dieses Protein, indem sie riesige genetische Datenbanken durchsuchten und nach Genen suchten, die sowohl von Östrogen beeinflusst werden als auch die Gehirnchemie steuern.

WIE SIEHT DIE ZUKUNFT AUS?

Mit Blick auf die Zukunft sagte Pauss, dass Wissenschaftler Menschen bei der Raucherentwöhnung helfen könnten, indem sie Medikamente entwickeln, die auf diese Proteine abzielen und deren Wirkung blockieren.

Abschließend merkte Pauss an:

„Wenn wir bestätigen können, dass Östrogen über Olfaktomedine das Verlangen nach Nikotin und dessen Konsum steuert, könnten wir Medikamente entwickeln, die diesen Effekt durch gezielte Beeinflussung der veränderten Signalwege blockieren. Wir hoffen, dass diese Medikamente es Frauen erleichtern werden, mit dem Rauchen aufzuhören.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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