Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9632
Dollar
Arrow
44,7600
Pfund Sterling
Arrow
63,1275
Gold
Arrow
6247,2605
BIST 100
Arrow
10.729

Überraschende Verteidigung des Angeklagten Mehmet Caymaz, der den Musiker Cihan Aymaz tötete: 'Ich habe das Messer zur Selbstverteidigung gezogen'

Der Prozess gegen Mehmet Caymaz, der den Musiker Cihan Aymaz in Kadıköy erstach, weil dieser ein gewünschtes Lied nicht spielte, wurde fortgesetzt. Der Staatsanwalt forderte in seinem Plädoyer eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten. Caymaz behauptete in seiner Verteidigung: 'Ich habe das Messer gezogen, um mich zu schützen.'

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Überraschende Verteidigung des Angeklagten Mehmet Caymaz, der den Musiker Cihan Aymaz tötete: 'Ich habe das Messer zur Selbstverteidigung gezogen'

In Kadıköy kam es am 2. Mai 2023 gegen 19.00 Uhr zu einem Streit zwischen Cihan Aymaz und Mehmet Caymaz, der sich darüber beschwerte, dass ihm die Musik, die Aymaz spielte, nicht gefiel. Caymaz zog ein Messer und stach dem Musiker ins Herz. Als der junge Musiker durch den Stich ins Meer fiel, sprang der Angreifer hinterher und schlug weiter auf ihn ein.

Der Musiker erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Im Zuge der Ermittlungen wurde gegen Mehmet Caymaz Anklage wegen "vorsätzlicher Tötung" mit der Forderung nach lebenslanger Haft erhoben.

STAATSANWALTSCHAFT VERKÜNDET PLÄDOYER

Vor dem 22. Schwurgericht in Istanbul fand die Verhandlung statt, zu der der inhaftierte Angeklagte Mehmet Caymaz aus der Haftanstalt vorgeführt wurde; auch die Anwälte beider Seiten waren anwesend.

Der Staatsanwalt erklärte in seinem Plädoyer, dass der Angeklagte am Tattag an den Musiker herangetreten sei und verlangt habe, ein bestimmtes Lied zu spielen. Er habe dabei ein Klappmesser gezückt, den Musiker unter Beschimpfungen angeschrien, ihn dann mit dem Messer am Hals verletzt, ihn ins Meer gestoßen und sei ihm anschließend hinterhergesprungen. Der Musiker, der von Passanten aus dem Wasser geborgen wurde, sei verstorben.

FORDERUNG NACH LEBENSLANGER HAFT IM PLÄDOYER

Der Staatsanwalt betonte, dass es trotz der Behauptung des inhaftierten Angeklagten Mehmet Caymaz, er habe in Notwehr gehandelt, keinerlei Beweise gebe, die dies stützten. Er unterstrich, dass der gesamte Vorfall auf Kameraaufnahmen zu sehen sei und die Aussagen des Angeklagten daher nicht glaubwürdig seien. Er forderte die Verurteilung von Mehmet Caymaz wegen "vorsätzlicher Tötung" zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

'ICH BIN INS MEER GESPRUNGEN, UM IHN ZU RETTEN'

In seiner Erwiderung auf das Plädoyer wiederholte der inhaftierte Angeklagte Mehmet Caymaz seine früheren Aussagen: "Ich stimme dem Plädoyer nicht zu. Ich habe das Messer gezogen, um mich zu schützen. Trotzdem habe ich das Opfer nicht angegriffen. Ich habe innegehalten. Dies ist auf den Kameraaufnahmen zu sehen. Als das Opfer auf mich zuging, habe ich das Messer gezogen. Danach bin ich unter Einsatz meines eigenen Lebens ins Meer gesprungen, um ihn zu retten. Ich weise die Anschuldigungen zurück. Ich fordere meinen Freispruch."

UNTERSUCHUNGSHAFT WIRD FORTGESETZT

Zum Abschluss der Verhandlung entschied das Gericht, den Anwälten beider Seiten Zeit für eine Stellungnahme zum Plädoyer zu geben, ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft von Mehmet Caymaz an und vertagte den Prozess.


Nachrichtenquelle: İHA

Mehmet Caymaz Kadıköy Cihan Aymaz