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Belohnung für politische Loyalität: Geduld für die Arbeiter, eine 'VIP'-Autobahn für Çerçioğlu!

Nach dem Parteienwechsel der Bürgermeisterin der Aydın Metropolitan Municipality, Özlem Çerçioğlu, sorgte die Aufnahme ihres Familienunternehmens Jantsa in die Liste der „Außenhandelskapitalgesellschaften“ und die damit verbundenen Privilegien für öffentliche Diskussionen.

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Belohnung für politische Loyalität: Geduld für die Arbeiter, eine 'VIP'-Autobahn für Çerçioğlu!

Der Prozess, der mit dem Austritt der Bürgermeisterin der Aydın Metropolitan Municipality, Özlem Çerçioğlu, aus der CHP und ihrem Beitritt zur AKP im August 2025 begann, ließ die Maske der „Dienstleistungsliebe“ schnell fallen. Während der Preis für den politischen Seitenwechsel die Last auf den Schultern der Bevölkerung erhöhte, bestand die Belohnung in einem „privilegierten“ Status für das Unternehmen Jantsa, das sich im Besitz der Familie Çerçioğlu befindet.

VON DER JUSTIZ-ZANGE AUF DEN VIP-SITZ

Çerçioğlu, gegen die wegen Vorwürfen der „Manipulation von Ausschreibungen“ und „Amtsmissbrauchs“ Haftstrafen gefordert wurden, wurde nach dem Wechsel der Parteizugehörigkeit nicht nur von ihren Gerichtsverfahren freigesprochen; ihr Familienunternehmen Jantsa wurde zudem in Windeseile in die Liste der „Außenhandelskapitalgesellschaften“ (DTSŞ) der Regierung aufgenommen. Obwohl das Unternehmen die erforderlichen Kriterien seit Jahren erfüllte, aber nie in diese Liste aufgenommen wurde, wurde es – wie durch ein Wunder – trotz eines Verlusts von 268 Millionen TL im Jahr 2025 und inmitten der wirtschaftlichen Sparpolitik unmittelbar nach dem politischen Transfer zum „zuverlässigen Partner des Staates“ erklärt.

FÜR DEN CHEF EINE „AUTOBAHN“, FÜR DIE ARBEITER EIN „ENGER KORRIDOR“

Dieser exklusive Club, in den Jantsa aufgenommen wurde, bietet finanzielle Privilegien, von denen gewöhnliche Unternehmen nicht einmal zu träumen wagen:

Vorteile bei der Mehrwertsteuerrückerstattung: Während normale Unternehmen 100 % Sicherheiten hinterlegen müssen, wird Jantsa Millionen mit nur 4 % Sicherheit in seine Kassen spülen.

Niedrigzins-Hähne: Trotz der Verluste werden Eximbank-Kredite dem Unternehmen zur Verfügung gestellt.

VIP-Durchgang beim Zoll: An den Zollstellen wird das Unternehmen ohne Hindernisse mit „staatlicher Genehmigung“ schnell vorankommen.

GEWINN PRIVAT, VERLUST ÖFFENTLICH

Während die Arbeiter in der Jantsa-Fabrik unter Inflation und niedrigen Lohnerhöhungen leiden, werden in der Chefetage die Champagnerkorken knallen gelassen. Diese Privilegien, die die Regierung unter dem Namen „Exportunterstützung“ anbietet, sind in Wirklichkeit nichts anderes als die Belohnung politischer Loyalität mit öffentlichen Mitteln. Das Beispiel Çerçioğlu beweist einmal mehr: In der Türkei werden die Verluste von Kapitalgruppen verstaatlicht und auf die Schultern der Bevölkerung geladen, während Gewinne und Privilegien je nach politischem Wind personalisiert werden.

Evrensel: Uğur Zengin


Nachrichtenquelle: 12punto

Özlem Çerçioğlu