Einst kritisierte er die Regierung: Abgeordneter, der von der İYİ-Partei zur AKP wechselte, ist im Parlament abgetaucht
Es hat sich herausgestellt, dass die parlamentarischen Aktivitäten des Kayseri-Abgeordneten Dursun Ataş nach seinem Wechsel von der İYİ-Partei zur AKP deutlich zurückgegangen sind; er hat seitdem weder Gesetzesentwürfe eingebracht noch parlamentarische Anfragen gestellt.
Der Abgeordnete für Kayseri, Dursun Ataş, hat nach seinem Austritt aus der İYİ-Partei und seinem Beitritt zur AKP im Oktober 2024 eine deutliche Veränderung in seinen politischen Aktivitäten gezeigt. Während Ataş in den Reihen der İYİ-Partei mit 8 Gesetzesentwürfen und 6 parlamentarischen Anfragen ein aktives Profil im Parlament zeigte, hat er nach seinem Parteienwechsel keine derartigen Initiativen mehr ergriffen.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, ist Dursun Ataş nach seinem Wechsel zur AKP in der Öffentlichkeit vor allem durch Feldarbeit in Erscheinung getreten. Ataş, der Ladenbesitzer besuchte und sich mit Universitätsstudenten traf, äußerte: „Unter der Führung unseres Präsidenten arbeiten wir unermüdlich und ohne Pause. Wir konkurrieren nicht mit Worten, sondern darum, dem Volk zu dienen.“
SCHARFE KRITIK AN DER AKP VOM PARLAMENTSREDNERPULT
Ataş, ein ehemaliger Unteroffizier im Ruhestand, hatte während seiner Zeit bei der İYİ-Partei das aktuelle Regierungssystem vom Rednerpult der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) aus scharf kritisiert. Damals sagte er: „Das präsidiale Regierungssystem mit Parteibezug ist gescheitert. Alle Befugnisse wurden einem einzigen Mann übertragen, es gibt keine Eignung, der Rechtsstaat wird mit Füßen getreten, wir erleben die schlimmsten Tage unserer Geschichte. Verlassen Sie den Palast, in dem Sie im Luxus leben, und gehen Sie zum Volk.“
AUCH REDEN IM PARLAMENT SIND ZURÜCKGEGANGEN
Während Ataş in den 17 Monaten bei der İYİ-Partei insgesamt 26 Mal im Parlament das Wort ergriff, hielt er in den 15 Monaten nach seinem Wechsel zur AKP nur zwei Reden am Pult. Während seiner Zeit bei der İYİ-Partei hatte Ataş zudem die Wirtschaftspolitik der Regierung kritisiert und erklärt: „Aufgrund der fehlerhaften Politik der Regierung sind unsere Bürger gezwungen, unter der Armutsgrenze zu leben.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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