Identität des Verdächtigen, der vor dem Parlament einen weißen Toros in Brand setzte, geklärt: Muhsin-Yazıcıoğlu-Detail sorgt für Aufsehen
Der Täter, der vor dem Parlament in Ankara einen weißen Toros in Brand gesetzt hat, wurde identifiziert. Es wurde bekannt, dass Mehmet Emin Fidan, der das Fahrzeug in Brand steckte, in psychologischer Behandlung ist und über zahlreiche Vorstrafen verfügt. Dass Fidan während der Aktion ein T-Shirt mit dem Foto von Muhsin Yazıcıoğlu trug, sorgte ebenfalls für Aufsehen.
Vor der heutigen Ausschusssitzung im Parlament kam es in Ankara zu einer aufsehenerregenden Aktion. Ein Fahrzeug der Marke „weißer Toros“ wurde vor dem Parlamentsgebäude in Brand gesteckt. Das Feuer wurde schnell gelöscht und der Fahrer wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat eine Untersuchung eingeleitet.
DAS MUHSIN-YAZICIOĞLU-DETAIL
Der Verdächtige, der die Aktion durchführte, wurde als Mehmet Emin Fidan identifiziert. Dass Fidan während der Aktion ein T-Shirt mit dem Foto von Muhsin Yazıcıoğlu trug, sorgte für Aufsehen.
Während für Fidan derzeit kein aktueller Beruf eingetragen ist, wurde darauf hingewiesen, dass er der Inhaber des in Mersin ansässigen Unternehmens „Fidanoğlu Oto Hurda Yedek Parça“ sein könnte. Sicherheitskreise teilten mit, dass Fidan in psychologischer Behandlung sei und in der Vergangenheit zahlreiche Vorstrafen gesammelt habe.
Es wurde bekannt, dass er 2006 bei der Beerdigung des gefallenen Gendarmerie-Unteroffiziers Murat Tutal provokatives Verhalten zeigte, 2007 Verbindungen zur organisierten Kriminalitätsstruktur namens „Cinali-Gruppe“ hatte und 2025 in Kontakt mit Personen stand, die im Bereich der Kredithaierei tätig waren.
Fidans kriminelle Vergangenheit ist bemerkenswert. Es wurden Einträge zu 16 verschiedenen Straftaten festgestellt, darunter Diebstahl, Kraftfahrzeugdiebstahl, Urkundenfälschung, Gründung einer kriminellen Vereinigung, Bedrohung, Beleidigung, Autodiebstahl und vorsätzliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Es wurde berichtet, dass er 2017 in der geschlossenen Strafvollzugsanstalt Ceyhan Typ M inhaftiert war und einige seiner Gerichtsverfahren noch andauern.
Das Innenministerium erklärte, Fidan habe die Tat aus Enttäuschung über das Ausbleiben einer Senkung der Sonderverbrauchssteuer (ÖTV) begangen. In einer Erklärung auf dem X-Account des Ministeriums hieß es, Fidan sei als Schrotthändler in Mersin tätig, besitze 12 auf ihn registrierte Schrottfahrzeuge und habe das Auto angezündet, nachdem er nicht von einer ÖTV-Senkung profitieren konnte. In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Fidan in psychiatrischer Behandlung sei, in der Vergangenheit ähnliche Aktionen durchgeführt habe und die umfassenden Ermittlungen andauerten.
Nachrichtenquelle : 12punto
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