LGS-Geständnis von Minister Yusuf Tekin: 'Prüfungsheft wurde in WhatsApp-Gruppe geteilt'
Nachdem Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der LGS laut wurden, brach Bildungsminister Yusuf Tekin sein Schweigen und bestätigte, dass eine Aufsichtsperson das Prüfungsheft fotografiert und in einer WhatsApp-Gruppe geteilt habe.
Während die Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der im Jahr 2025 im Rahmen des Systems für den Übergang zu weiterführenden Schulen (LGS) durchgeführten Prüfung in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgten, äußerte sich Bildungsminister Yusuf Tekin erstmals zu diesem Thema. Tekin reagierte auf die Kritik der Oppositionsparteien zur „Prüfungssicherheit“ und erklärte, dass der Vorfall, der im Zentrum der Anschuldigungen steht, lediglich auf die Verletzung der Prüfungsregeln durch eine Lehrkraft zurückzuführen sei.
„AUFSICHTSPERSON HAT DAS HEFT EINES NICHT TEILNEHMENDEN SCHÜLERS FOTOGRAFIERT“
Minister Tekin bestätigte, dass während der Prüfung eine Lehrkraft das Heft eines Schülers, der nicht an der Prüfung teilnahm, unbefugt geöffnet, fotografiert und diese Fotos anschließend in einer WhatsApp-Gruppe geteilt habe. Tekin machte zu dem Vorfall folgende Aussage:
„In der ersten Sitzung, die um 09.30 Uhr begann und um 10.45 Uhr endete, wurde das Heft eines Schülers, der nicht an der Prüfung teilnahm, von einer aufsichtsführenden Lehrkraft geöffnet, fotografiert und in einer Nachrichtengruppe mit vier Personen geteilt.“
Yusuf Tekin betonte, dass die geteilten Bilder nicht exakt mit den vom Ministerium verwendeten Originalmaterialien übereinstimmten, und wies darauf hin, dass das System in der Lage sei, Manipulationen zu erkennen:
„Die IT-Infrastruktur unseres Ministeriums ist in der Lage, jede Art von Unregelmäßigkeit während des Prüfungsprozesses zu analysieren. Dieser Vorfall spiegelt keine Sicherheitslücke in unserem System oder in der Prüfung im Allgemeinen wider.“
„EIN EINZELFALL“
Minister Tekin argumentierte, dass der Vorfall die Zuverlässigkeit der Prüfung als Ganzes nicht beeinträchtige. Aus diesem Grund bezeichnete Tekin die Forderungen nach einer Annullierung der LGS als unbegründet und wertete die Kritik als „unverantwortlich“. In seiner Erklärung führte er weiter aus:
„Diese Situation ist ein absoluter Einzelfall. Es gibt keinerlei Zweifel an der allgemeinen Zuverlässigkeit und Korrektheit der LGS. Eine Annullierung der Prüfung steht nicht zur Debatte.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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