Tunç Soyer bringt dritten Präsidentschaftskandidaten ins Spiel: 'Außer İmamoğlu und Yavaş...'
Der ehemalige Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, stellte im Hinblick auf die Präsidentschaftskandidatur die Frage: "Warum sollte es innerhalb der Partei nicht einen dritten Kandidaten neben İmamoğlu und Yavaş geben?"
Während die Diskussionen über vorgezogene Neuwahlen nach den Kommunalwahlen vom 31. März anhalten, haben innerhalb der CHP die Debatten über den Präsidentschaftskandidaten begonnen.
Während die Namen des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und des Bürgermeisters von Ankara, Mansur Yavaş, für die Präsidentschaftskandidatur in den Vordergrund rücken, kam eine bemerkenswerte Erklärung vom ehemaligen Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer.
In der Sendung von Ekol TV, in der Soyer die Fragen von Armağan Çağlayan beantwortete, standen der mögliche CHP-Präsidentschaftskandidat und die Rolle von Izmir bei den Kommunalwahlen auf der Agenda.
Soyer äußerte sich zu den Diskussionen über den Präsidentschaftskandidaten der CHP wie folgt:
"Wenn dieser Wettbewerb auf der Grundlage einer Idee geführt würde, wäre das in Ordnung. Wenn eine Idee vorgebracht würde, warum jemand kandidieren sollte, könnten vielleicht Gegenargumente vorgebracht werden. Und so würde der richtige Weg gefunden werden. Im Moment wird nur über persönliche Präferenzen gesprochen. Warum sollte es innerhalb der Partei nicht einen dritten Kandidaten neben İmamoğlu und Yavaş geben? Wahrnehmungen haben die Fakten überholt, und in der heutigen Welt erkennen wir manchmal, dass das Leben, das wir führen, fast nur aus Wahrnehmungen besteht. Wir sind so sehr von Wahrnehmungen überwältigt, dass wir uns weit von dem Punkt entfernen, an dem wir die Fakten herausfiltern und die Wahrheit sehen können. Wir versuchen, das Leben nur durch Wahrnehmungen zu interpretieren und zu verstehen."
Soyer, der sagte, er sei traurig darüber gewesen, bei den Kommunalwahlen nicht erneut nominiert worden zu sein, erklärte:
“Ich habe mit großer Liebe zu Izmir gearbeitet. Ich habe Tag und Nacht gearbeitet. Ich habe mich nie darüber beschwert, ich wurde nie müde. Deshalb hatte ich anfangs das Gefühl, dass 'die Liebe unerwidert blieb'. Dann habe ich gesehen, dass das nicht das Problem ist, diese Liebe hält an, und zwar auf Gegenseitigkeit. Aber ich hätte mir gewünscht, noch eine Amtszeit zu dienen. Dass es nicht dazu kam, hat mich sehr traurig gemacht."
Nachrichtenquelle: 12punto
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