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Vorstoß zum „Recht auf Hoffnung“ vom kleinen Partner der Regierung

Mustafa Destici betonte, dass Forderungen nach einem „Recht auf Hoffnung“ für den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, das Gerechtigkeitsempfinden der Gesellschaft zutiefst verletzen, und erklärte, dass ein solches Recht für Terrorverbrecher nicht zur Debatte stehen könne.

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Vorstoß zum „Recht auf Hoffnung“ vom kleinen Partner der Regierung

Der Vorsitzende der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, äußerte sich scharf zu den Vorschlägen eines „Rechts auf Hoffnung“ für Terrorverbrecher, die in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. In einer schriftlichen Erklärung über soziale Medien betonte Destici, dass es den Konzepten von Demokratie und Gerechtigkeit schaden würde, wenn Terroristenführer, allen voran der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, ein solches Recht erhielten.

„Von einem 'Recht auf Hoffnung' für diejenigen zu sprechen, die die Hoffnungen von Zehntausenden Menschen zerstört haben, verletzt das Gerechtigkeitsempfinden zutiefst. Diejenigen, die selbst Babys in der Wiege die Hoffnung rauben und die Kinder dieser Nation mit Bomben, Hinterhalten und Gräben ins Visier nehmen, können kein 'Recht auf Hoffnung' haben“, so Destici, der zudem kritisierte, dass das Thema unter dem Deckmantel humanitärer Rechte oder Reformen auf die Tagesordnung gesetzt werde.

In seiner Erklärung sagte Destici, dass in europäischen Ländern in ähnlichen Fällen keine derartigen Diskussionen geführt würden und insbesondere keine Agenden wie „humanitäre Rechte“ oder ein „Recht auf Hoffnung“ für Terrorverbrecher geschaffen würden: „Wären Terroristen wie der Terroristenführer Öcalan – in den Worten der Westler ein 'Volksfeind Nummer eins' – in irgendeinem europäischen Land in gleicher Weise verurteilt worden, wären Diskussionen über 'humanitäre Rechte' oder ein 'Recht auf Hoffnung' mit Sicherheit nicht aufgekommen.“

Destici wies darauf hin, dass aktuelle Meinungsumfragen zeigen, dass die Unterstützung in der Gesellschaft für Ansätze wie ein „Recht auf Hoffnung“ für den Terroristenführer lediglich im Bereich von 13 bis 15 Prozent liege, während der Anteil derjenigen, die solche Amnestieforderungen ablehnen, bei über 70 bis 80 Prozent liege. Er äußerte, dass das beharrliche Aufgreifen dieser Forderungen, für die es in der Gesellschaft keine Legitimität gebe, Separatismus und gesellschaftliche Polarisierung schüren könne.

„Was ist der Grund für dieses Beharren, wenn die Legitimität im Gewissen der Nation so schwach ist? Bereitet dieser Ansatz nicht den Boden für separatistische Bewegungen, die wieder aufleben könnten, sowie für Polarisierung und scharfe Spaltungen? Im Einklang mit den Wünschen der verräterischen und blutigen Terrororganisation und ihrer politischen Ableger, die selbst unter dem Dach des Parlaments noch die Parole 'Solange unsere Forderungen nicht erfüllt werden, gibt es für uns kein gemeinsames Vaterland und keine gemeinsame Flagge' äußern können, darf für den Terroristenführer und andere Terroristen kein Weg zur Amnestie oder Hoffnung geebnet werden.“

Der BBP-Vorsitzende fügte hinzu, dass bei der Terrorbekämpfung in der Türkei keine Kompromisse bei der Rechtsstaatlichkeit gemacht werden dürften. „Denn Europa würde solche Schwerpunkte niemals setzen, wenn es um Terrorverbrecher geht. Dass das Thema in unserem Land jedoch unter dem Namen 'demokratische Reform' auf Basis von EGMR-Urteilen zur Diskussion gestellt wird, ist nachdenklich stimmend“, sagte Destici und betonte nachdrücklich, dass bei Akten mit Terrorbezug auf die gesellschaftliche Sensibilität geachtet werden müsse.

Abschließend warnte er in seiner Erklärung, dass eine erneute Thematisierung der Amnestie für Terrorverbrecher oder andere Kampagnen und Reformvorschläge das Vertrauen in der Gesellschaft erschüttern könne.

WAS HATTE BAHÇELİ GESAGT?

Diese Diskussionen waren nach den Worten des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli bei der Fraktionssitzung seiner Partei neu entflammt: „Unsere Entscheidung ist klar, bis Anatolien zum Frieden, Öcalan zur Hoffnung, die Ahmets zu ihren Ämtern und Demirtaş zu seinem Zuhause zurückkehren.“ Zudem haben die Erklärungen von Feti Yıldız (MHP), dass das Thema „Recht auf Hoffnung“ im neu erstellten Kommissionsbericht auf dem Tisch liegen könnte, die gesellschaftliche Debatte zu diesem Punkt weiter verschärft.


Nachrichtenquelle: 12punto

Abdullah Öcalan Mustafa Destici