Im Halbfinal-Rückspiel der Champions League besiegte Real Madrid den FC Bayern München zu Hause nach einem Rückstand durch zwei Tore von Joselu mit 2:1 und zog damit ins Finale ein. Die Königlichen treffen im Finale nun auf Borussia Dortmund.
Die Abseitsentscheidung in der 90.+13. Minute der atemberaubenden Partie sorgte für heftige Diskussionen.
Beim Stand von 2:1 für Real Madrid schickte Thomas Müller den Ball zu Matthijs de Ligt, der den Ball ins Netz beförderte, doch Schiedsrichter Marciniak entschied auf Abseits.

Schiedsrichter Marciniak pfiff ab, als Thomas Müller den Ball per Kopf auf de Ligt weiterleitete, wodurch das Tor nicht anerkannt wurde.
HEFTIGE PROTESTE
Nach der Entscheidung protestierten alle Bayern-Spieler, allen voran Matthijs de Ligt und Thomas Müller, heftig, doch die Entscheidung blieb bestehen.
DE LIGT: „DER LINIENRICHTER SAGTE ZU MIR: 'ES TUT MIR LEID, ICH HABE EINEN FEHLER GEMACHT'“
Matthijs de Ligt erklärte nach dem Spiel: „Es ist eine große Schande. Der Linienrichter sagte zu mir: 'Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht'. Ich will nicht sagen, dass Real Madrid immer von den Schiedsrichtern profitiert, aber heute hat das den Unterschied gemacht.“
TUCHEL: „DIE REGEL WURDE VERLETZT“
Bayern-Trainer Thomas Tuchel sagte: „Das ist eine absolute Katastrophe. Die Regeln wurden verletzt. Die Situation hätte zu Ende gespielt werden müssen, denn so lautet die Regel.“
Nachrichtenquelle: 12punto