Erman Toroğlus Kommentar zum Elfmeter im Spiel Konyaspor gegen Fenerbahçe: 'Wir übertreiben es mittlerweile so sehr'
Der ehemalige Schiedsrichter Erman Toroğlu bewertete die umstrittenen Szenen im Spiel Konyaspor gegen Fenerbahçe. In seiner Kolumne bei Sözcü schrieb Toroğlu: "Die Szene zwischen Kostic und Prip in der 67. Minute ist kein Elfmeter. Freunde, wir übertreiben es mittlerweile so sehr, dass jede Situation als Elfmeter oder Foul diskutiert wird. Fußball ist ein körperbetontes Spiel."
Am 18. Spieltag der Süper Lig besiegte Fenerbahçe Konyaspor auswärts mit 3:2 und hielt damit den 8-Punkte-Abstand zum Tabellenführer Galatasaray aufrecht.
Die Entscheidungen von Schiedsrichter Direnç Tonusluoğlu sorgten in der Sportöffentlichkeit für Diskussionen. Konyaspor äußerte nach dem Spiel Kritik an der Schiedsrichterleistung.
Der ehemalige Schiedsrichter Erman Toroğlu bewertete die umstrittenen Szenen des Spiels Konyaspor gegen Fenerbahçe in seiner Kolumne bei Sözcü.
Zu der Szene, in der Konyaspor einen Elfmeter forderte, kommentierte Toroğlu: "Die Szene zwischen Kostic und Prip in der 67. Minute ist kein Elfmeter. Freunde, wir übertreiben es mittlerweile so sehr, dass jede Situation als Elfmeter oder Foul diskutiert wird. Fußball ist ein körperbetontes Spiel."
Der entsprechende Abschnitt aus Toroğlus Artikel mit dem Titel "So einen Elfmeter gibt es nicht" lautet wie folgt:
"Dieses Spiel ist wie eine Gratwanderung. Ein Punktverlust in diesem Spiel würde für Fenerbahçe bedeuten, die Meisterschaft abzuhaken. Sicher, es steht noch eine Halbzeit aus, aber ein Rückstand von 10-11 Punkten ist nicht leicht aufzuholen. Das zerstört einen psychologisch. Wie viele Unentschieden darf sich der Gegner erlauben? Das ist ein unerschöpflicher Vorrat. Um dieses schlechte Szenario zu vermeiden, musste Fenerbahçe gewinnen. Das ist ihnen irgendwie gelungen. Es gibt umstrittene Szenen. Vor dem zweiten Tor von Fenerbahçe rief ein Teil der Zuschauer 'Abstoß', ein anderer 'Eckball'. Die Entscheidung war korrekt, es war ein Eckball. Der Schiedsrichter kann das übersehen, aber hat der VAR von oben vielleicht einen Hinweis gegeben? Wenn ja, dann war der Hinweis korrekt. Dass Dzeko beim Versuch, den Ball zu spielen, auf den Fuß des Gegners tritt, ist keine Absicht, und er kann seinen Fuß auch nicht wegziehen, daher ist eine Rote Karte nicht gerechtfertigt. Die Szene zwischen Kostic und Prip in der 67. Minute ist kein Elfmeter. Freunde, wir übertreiben es mittlerweile so sehr, dass jede Situation als Elfmeter oder Foul diskutiert wird. Fußball ist ein körperbetontes Spiel."
Nachrichtenquelle: 12punto
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