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Neues Kapitel im Wettskandal... Wurden Schiedsrichter erpresst?

Der ehemalige Schiedsrichter Ahmet Çakar hat aufsehenerregende Aussagen zum Wettskandal in der Türkei gemacht. Çakar behauptet, dass Schiedsrichter erpresst wurden, und forderte, die Meisterschaftstitel der letzten 10 Jahre auszusetzen.

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Neues Kapitel im Wettskandal... Wurden Schiedsrichter erpresst?

Während der Wettskandal in der Türkei durch die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen immer größere Kreise zieht, hat der ehemalige Schiedsrichter Ahmet Çakar für Aufsehen gesorgt. Nachdem der Präsident des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, bekannt gegeben hatte, dass 152 Schiedsrichter an Sportwetten teilgenommen hätten, behauptete Çakar, die Unparteiischen seien Opfer von Erpressung geworden. Çakar erklärte: „Vor zehn Jahren hat eine Mafia-Gruppe in der Türkei drei bis vier sehr attraktive Escort-Damen engagiert. Sie ließen sie mit den Schiedsrichtern schlafen und nahmen alles auf Fotos und Videos auf. Sie übten Druck auf die Schiedsrichter aus und erpressten sie.“

'MEISTERSCHAFTEN MÜSSEN AUSGESETZT WERDEN'

Bei der Analyse der Auswirkungen des Wettskandals auf den türkischen Fußball sagte Ahmet Çakar: „Wer auch immer Werbung für illegale Wettanbieter auf seinem Trikot trug oder die Kinder von illegalen Wettbaronen bei Zeremonien auf das Spielfeld brachte, hat von diesem System profitiert.“ Aus diesem Grund forderte Çakar, die Meisterschaftstitel der letzten 10 Jahre auszusetzen. Çakars Äußerungen lösten in den sozialen Medien ein großes Echo aus und entfachten eine breite Debatte über das Thema.

STRAFEN FÜR WETTENDE SCHIEDSRICHTER WERDEN KONKRET

TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte die Namen der 152 Schiedsrichter, die angeblich an Wetten teilgenommen haben, einzeln offengelegt und erklärt, dass die Ermittlungen in dieser Angelegenheit andauern. Hacıosmanoğlu teilte mit, dass die Strafen für die wettenden Schiedsrichter nun feststünden, die Untersuchungen gegen einige von ihnen jedoch noch liefen. Der Skandal um Wetten im türkischen Fußball, an denen Schiedsrichter und Funktionäre beteiligt sind, ist Gegenstand einer umfassenden Untersuchung.

AUCH FUSSBALLSPIELER WERDEN ÜBERPRÜFT

TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte zudem bekannt gegeben, dass neben den wettenden Schiedsrichtern auch 3.700 Fußballspieler überprüft werden. Es hat sich herausgestellt, dass der Wettskandal nicht nur auf Schiedsrichter beschränkt ist, sondern auch Spieler umfasst.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ahmet Çakar