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Urteil im Rassismus-Prozess im spanischen Fußball: Ein Präzedenzfall

Die erste Haftstrafe wegen Rassismus im spanischen Fußball wurde gegen drei Valencia-Fans verhängt, die Vinicius Junior von Real Madrid rassistisch beleidigt hatten.

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Veröffentlicht: 10.06.2024 15:20 Aktualisiert: 10.06.2024 15:20
Urteil im Rassismus-Prozess im spanischen Fußball: Ein Präzedenzfall

In der spanischen ersten Fußballliga (LaLiga) hat das Gericht im Zusammenhang mit den Vorfällen beim Spiel Valencia gegen Real Madrid am 21. Mai 2023 sein Urteil in dem Prozess um rassistische Beleidigungen gegen Vinicius von den Tribünen aus verkündet.

Das Gericht verurteilte die drei Angeklagten, die sich wegen rassistischer Beleidigungen gegen den brasilianischen Fußballer verantworten mussten, zu jeweils acht Monaten Haft, einem zweijährigen Stadionverbot sowie zur Übernahme der Prozesskosten.

Dies ist das erste Mal, dass in Spanien aufgrund einer Klage der Liga-Organisation LaLiga eine Haftstrafe wegen Rassismus verhängt wurde.

Während der Verhandlung hatten die Angeklagten im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sich bei Vinicius, LaLiga und Real Madrid entschuldigt und erklärt, dass ihr Verhalten falsch war.

Der Präsident von LaLiga, der Organisation, der die erste und zweite spanische Fußballliga unterstehen, Javier Tebas, kommentierte das Gerichtsurteil wie folgt: "Dieses Urteil ist eine großartige Nachricht für den Kampf gegen Rassismus in Spanien. Es macht den Schaden, den Vinicius erlitten hat, wieder gut und sendet eine klare Botschaft an diejenigen, die ins Stadion gehen, um zu beleidigen: Sie werden identifiziert, gemeldet und strafrechtlich verfolgt."


Nachrichtenquelle: AA

Schlagwörter

Brasilien Haftstrafe Rassismus Javier Tebas Spanien LaLiga Real Madrid Valencia