Die Regenfälle, die in den Morgenstunden in Istanbul einsetzten, verschärften die ohnehin zu Wochenbeginn übliche Verkehrsdichte. Während der Verkehr auf den Hauptverkehrsadern der Stadt stellenweise zum Erliegen kam, stieg das Stauaufkommen laut Daten der Cep-Trafik-Karte der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) auf bis zu 74 Prozent an.
Auf der anatolischen Seite wurde ein Stauaufkommen von 89 Prozent gemessen. Auf der D-100-Fernstraße reichte der Stau von Tuzla bis zur Einfahrt des Eurasia-Tunnels. Der zunehmende Verkehr rund um Sultanbeyli auf der TEM-Autobahn wirkte sich bis zur Strecke der 15-Juli-Märtyrer-Brücke aus.
In Richtung der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke kamen die Fahrzeuge von Ataşehir bis zur Brückeneinfahrt nur schleppend voran. Auf der Şile-Autobahn war der Verkehrsfluss zwischen Altunizade und Ümraniye verlangsamt.
Auf der europäischen Seite wurde ein Stauaufkommen von 63 Prozent verzeichnet. Auf der D-100-Fernstraße bewegten sich die Fahrzeuge im Bereich von Avcılar, Saadetdere, Bakırköy, Zeytinburnu, Merter, Cevizlibağ, der Haliç-Brücke, Halıcıoğlu und Edirnekapı nur langsam. Auch in Richtung der 15-Juli-Märtyrer-Brücke kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Auf der TEM-Autobahn verlangsamte sich der Verkehrsfluss aufgrund des hohen Aufkommens zudem in den Bereichen Ispartakule, Esenyurt, Bahçeşehir, Saadetdere und Beylikdüzü.
Der regnerische Morgen beeinträchtigte nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch den öffentlichen Nahverkehr. An den Haltestellen von Straßenbahnen, U-Bahnen, Bussen und Metrobussen bildeten sich Menschenmengen. An Umsteigeknotenpunkten wie Zincirlikuyu, Cevizlibağ, Uzunçayır und Altunizade mussten die Fahrgäste Schlange stehen, um in die Fahrzeuge zu gelangen.
Nachrichtenquelle: 12punto