Die aufeinanderfolgenden Waldbrände in Çanakkale haben die Mängel der Türkei bei der Bekämpfung von Waldbränden erneut in den Fokus gerückt.
Nach den Bränden wurde die Aussage des AKP-Politikers Mustafa Varank aus seiner Zeit als Minister für Industrie und Technologie, wonach „in der Region Çanakkale Goldvorkommen im Wert von 80 bis 100 Milliarden Dollar unter der Erde liegen“, wieder zum Gegenstand hitziger Debatten.

Umweltorganisationen und die lokale Bevölkerung äußerten den Verdacht, dass die Brände nicht allein auf klimatische Bedingungen zurückzuführen seien, sondern in einigen Gebieten vorsätzlich gelegt wurden.
Umweltschützer argumentieren, dass die Brände, insbesondere in Gebieten, in denen Goldminenunternehmen tätig werden wollen, kein „Zufall“ seien. Diesen Behauptungen zufolge werde nach den Bränden der Weg für die Umwandlung von Waldflächen in Bergbaugebiete geebnet.
Nachrichtenquelle: 12punto