Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) der türkischen Präsidentschaft hat eine Erklärung zu Beiträgen in einigen Medien und sozialen Netzwerken abgegeben, wonach „Europa seinen Müll in der Türkei entsorgt“.
Das DMM erklärte, dass die betreffenden Beiträge eine „schwere Manipulation“ enthielten, die die Tatsachen verdrehe. In der Erklärung wurde betont, dass die Einfuhr von Abfällen zur Entsorgung, gefährlichen Stoffen oder nicht recycelbarem Müll in die Türkei strengstens untersagt ist.

In der Mitteilung des Zentrums wurde festgehalten, dass die Einfuhr von Abfällen nur dann gestattet ist, wenn es sich um saubere und an der Quelle getrennte Materialien handelt, die als Rohstoffe in der Industrie verwendet und in lizenzierten Anlagen verarbeitet werden.
Es wurde erklärt, dass Lieferungen, die nicht den Standards entsprechen, nicht in die Türkei gelassen und in die Herkunftsländer zurückgeschickt werden. Zugelassene Ladungen würden zudem vom Zollpunkt bis zur Ankunft in der Anlage mittels Überwachungssystemen in Echtzeit verfolgt.
Das DMM teilte mit, dass die Kontrollen gegenüber Anlagen und Akteuren, die gegen Umweltvorschriften verstoßen, mit dem Prinzip der „Null-Toleranz“ fortgesetzt werden. In der Erklärung wurde argumentiert, dass die Thematisierung dieses Sachverhalts kurz vor dem COP31-Klimagipfel, dessen Gastgeber die Türkei sein wird, eine „böswillige Kampagne zur Meinungsbeeinflussung“ darstelle.
Das Zentrum rief die Öffentlichkeit dazu auf, unbegründeten und irreführenden Inhalten keinen Glauben zu schenken und sich ausschließlich auf die offiziellen Erklärungen der zuständigen Institutionen und Behörden zu stützen.
Nachrichtenquelle: 12punto