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Ein Jahr der Zerstörung im Kaz-Gebirge: 'Beweis für rücksichtslosen Bergbau'

Satellitenbilder des Halilağa-Kupferminenprojekts im Kaz-Gebirge, die im Abstand von einem Jahr aufgenommen wurden, zeigen, dass sich große Waldgebiete in kürzester Zeit in eine Baustelle verwandelt haben. Das Ausmaß der Zerstörung in der Region wurde damit offengelegt.

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Ein Jahr der Zerstörung im Kaz-Gebirge: 'Beweis für rücksichtslosen Bergbau'

Die Zerstörung der Natur im Kaz-Gebirge ist durch Satellitenbilder, die im Abstand von einem Jahr aufgenommen wurden, erneut in den Fokus gerückt. Die von Esmaül Hüsna Aslan, der Vorsitzenden für Umwelt, Stadt und Kultur der Zafer Partisi, geteilten Daten verdeutlichen das Ausmaß der ökologischen Verwüstung in der Region.

"SIE HABEN SICH DIE WÄLDER UNTER DEN NAGEL GERISSEN"

Den geteilten Informationen zufolge hat das Halilağa-Kupferminenprojekt im Bezirk Bayramiç in Çanakkale, das der Cengiz Holding zugeschrieben wird, innerhalb von nur einem Jahr eine riesige Waldfläche in eine Baustelle verwandelt. Auf den Vergleichsbildern vom 15. März 2023 und 15. März 2024 ist deutlich zu erkennen, wie die grüne Decke Baumaschinen und Betonbauten gewichen ist.

VORWURF DES "RÜCKSICHTSLOSEN BERGBAUS"

Aslan bezeichnete die Situation in einer Erklärung über soziale Medien als "rücksichtslosen Bergbau" und "Verrat".


Aslan kritisierte, dass das Minenprojekt nach dem örtlichen Dorf Halilağa benannt wurde, und äußerte sich wie folgt:

"Denjenigen, die fragen, was rücksichtsloser Bergbau ist, zeige ich die Veränderung in nur einem Jahr; das Ausmaß des Verrats! Ich wollte, dass ihr seht, wie sie sich innerhalb eines einzigen Jahres die Wälder der Dörfer unter den Nagel gerissen und alles Schöne vernichtet haben!"

WAS HAT SICH IN EINEM JAHR GEÄNDERT?

Die Daten in der Abbildung fassen die Geschwindigkeit der Ausweitung des Minengeländes eindrucksvoll zusammen:

15. März 2023: Das Projektgelände war noch von dichter Vegetation und Wald bedeckt,

15. März 2024: Es ist zu beobachten, dass dasselbe Gebiet vollständig kahlgeschlagen wurde, breite Wege angelegt und Anlagengebäude errichtet wurden.

Das Halilağa-Kupferminenprojekt, gegen das sich die lokale Bevölkerung und Umweltorganisationen seit langem wehren, steht aufgrund des Drucks auf das Ökosystem des Kaz-Gebirges und der Nähe zu Wasserressourcen weiterhin im Zentrum der Kritik.


Nachrichtenquelle: 12punto

Kaz-Gebirge Mehmet Cengiz