Al Arabiya: Neue Runde der US-Iran-Gespräche findet am 11. Juli in Pakistan statt
Der saudi-arabische Nachrichtensender Al Arabiya behauptet, dass die nächste Runde der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am 11. Juli unter der Schirmherrschaft Pakistans stattfinden wird.
Der saudi-arabische Nachrichtensender Al Arabiya hat bemerkenswerte Behauptungen über die nächste Runde der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran aufgestellt. Dem Bericht zufolge wird erwartet, dass Pakistan am 11. Juli ein neues Treffen im Rahmen diplomatischer Bemühungen ausrichtet, um eine dauerhafte Einigung zwischen den Parteien zu erzielen.
Dem Bericht zufolge sollen bei den Gesprächen drei Hauptthemen auf den Tisch kommen: die US-Sanktionen gegen die Regierung in Teheran, die eingefrorenen Vermögenswerte des Iran sowie das Atomprogramm des Landes.
Quellen gaben an, dass über die Ebene der Delegation, die den Iran vertreten wird, noch nicht entschieden wurde. Diese Entscheidung werde erst nach Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen iranischen Religionsführer Ali Khamenei, der bei Angriffen der USA und Israels ums Leben kam, feststehen.
Die Behauptung kommt zu einer Zeit, in der die indirekten diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran, die seit Monaten über Vermittlerländer wie Pakistan und Katar geführt werden, andauern. Die Parteien zielen darauf ab, sowohl die zunehmenden Spannungen in der Region unter Kontrolle zu bringen als auch eine Einigung über das iranische Atomprogramm zu erzielen.
Indirekte Gespräche in Katar geführt
Zuletzt hatten die Parteien am Mittwoch indirekte technische Gespräche in der katarischen Hauptstadt Doha geführt. US-Präsident Donald Trump bezeichnete diese Kontakte als „sehr gut“. Die iranische Seite erklärte, man habe sich darauf geeinigt, einen Teil der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte in Milliardenhöhe freizugeben.
Darüber hinaus gab der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi bekannt, dass eine Einigung über die Einrichtung eines offiziellen Kommunikationskanals erzielt wurde, um Verstöße gegen das zwischen den Parteien unterzeichnete Memorandum of Understanding zu melden und zu dokumentieren.
Nachrichtenquelle: 12punto
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