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Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Das Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar hat in der Region zu großflächigen Zerstörungen geführt. Experten haben die Auswirkungen und möglichen Folgen des Bebens analysiert.

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Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

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Der United States Geological Survey (USGS) gab bekannt, dass das Epizentrum des Bebens in der Nähe der Stadt Mandalay lag. Die Behörde erklärte, dass 'hohe Opferzahlen und großflächige Schäden wahrscheinlich seien'.

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Die Regierung von Myanmar teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer bereits über tausend liege und es mehr als 2.000 Verletzte gebe. Der USGS gab an, dass eine Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent bestehe, dass die Zahl der Todesopfer zwischen 10.000 und 100.000 liegen könnte.

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Bill McGuire, emeritierter Professor am University College London, sagte, dass nach dem Beben ein Nachbeben der Stärke 6,7 aufgetreten sei und mit weiteren zu rechnen sei.

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Rebecca Bell vom Imperial College London erklärte, dass das Beben als Blattverschiebung an der Sagaing-Verwerfung stattgefunden habe. Bell sagte: 'Die flache Struktur der Verwerfung bedeutet, dass Erdbeben über weite Gebiete hinweg Risse verursachen können.'

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Ian Watkinson von der Royal Holloway University of London betonte, dass die Bauweise in Myanmar das Erdbebenrisiko erhöhe, und äußerte sich wie folgt:

'In der Vergangenheit dominierten Holz- und Ziegelbauten. Heute sind hohe Stahlbetongebäude gegenüber Erdbeben anfälliger.'

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Dem Bericht von The Guardian zufolge war das Beben auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu spüren. Durch den Einsturz eines im Bau befindlichen Wolkenkratzers wurden Arbeiter unter den Trümmern begraben.

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Christian Malaga-Chuquitaype vom Imperial College London erklärte, dass der weiche Boden Bangkoks die Erschütterungen verstärke. Malaga-Chuquitaype sagte: 'Die Bautechniken in Bangkok führen bei Erdbeben zu Problemen.'

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Ilan Kelman vom University College London äußerte: 'Erdbeben töten keine Menschen, einstürzende Infrastruktur tötet.' Kelman betonte, dass Regierungen für Bauvorschriften und Planungsrichtlinien verantwortlich seien.

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Die Behörden in Bangkok haben nach mehr als 2.000 Schadensmeldungen über 100 Ingenieure beauftragt, die Gebäude zu untersuchen.

Experten analysieren Erdbeben in Myanmar: 'Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen'

Experten wiesen darauf hin, dass die Auswirkungen des Bebens noch lange spürbar sein werden.


Nachrichtenquelle : 12punto

Myanmar Thailand Erdbeben