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Erklärung aus dem Iran: 'Wenn Israel unsere Atomanlagen bedroht, könnten wir unsere Nukleardoktrin ändern'

Brigadegeneral Ahmad Haktaleb, Kommandeur der Einheiten zum Schutz der Nuklearzentren der iranischen Revolutionsgarde, erklärte, dass der Iran seine "Nukleardoktrin" ändern könnte, falls Israel das Land mit Angriffen auf seine Atomanlagen bedrohen sollte.

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Erklärung aus dem Iran: 'Wenn Israel unsere Atomanlagen bedroht, könnten wir unsere Nukleardoktrin ändern'

Ahmad Haktaleb bewertete mögliche Angriffsszenarien Israels auf den Iran.

Haktaleb sagte: "Wenn Israel die Drohung eines Angriffs auf unsere Nuklearzentren als Druckmittel gegen den Iran einsetzt, könnte der Iran seine Politik der Nukleardoktrin überdenken und seine bisherigen Erklärungen dazu ändern."

Haktaleb betonte, dass die Verteidigungssysteme des Iran bereit seien, Angriffen entgegenzuwirken, und erklärte, dass man im Falle eines israelischen Angriffs über die Koordinaten der israelischen Atomanlagen verfüge und bereit sei, diese mit Raketen zu treffen.

Der iranische Kommandeur machte keine weiteren Angaben zur "Nukleardoktrin" seines Landes.

SANKTIONEN IN KRAFT

Westliche Länder verhängen Sanktionen gegen den Iran mit der Begründung, dass dessen nukleare Aktivitäten das Potenzial zur Herstellung von Atomwaffen bergen.

Die Fatwa des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei vom 12. Dezember 2010, die die Produktion von Atomwaffen als "haram" (religiös verboten) einstuft, gilt als die Nukleardoktrin des Landes.

Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hatte bei einem Treffen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Antonio Guterres, am 7. Juli 2022 erklärt: "In der Doktrin des Iran haben Atomwaffen keinen Platz. Dies widerspricht unserer Politik und unseren Überzeugungen."

SPANNUNGEN ZWISCHEN IRAN UND ISRAEL

Israel hatte am 1. April einen Luftangriff auf das Konsulatsgebäude des Iran in Damaskus verübt. Bei dem Angriff kamen insgesamt sieben iranische Beamte ums Leben, darunter zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarde.

Der Iran hatte angekündigt, dass der israelische Angriff auf das Konsulat einem Angriff auf sein Staatsgebiet gleichkomme und dass man Vergeltung üben werde. Israel wiederum hatte erklärt, auf den Angriff des Iran reagieren zu wollen.

Am 13. April startete der Iran einen Angriff auf Israel mit Hunderten von Kamikaze-Drohnen sowie ballistischen Raketen und Marschflugkörpern.

Der Iran erklärte, einige Ziele getroffen zu haben, während Israel mitteilte, dass der Großteil der Angriffe durch Luftverteidigungssysteme abgewehrt worden sei, jedoch eine Rakete einen Militärstützpunkt im Süden getroffen habe.

Die israelische Presse hatte behauptet, die Regierung in Tel Aviv habe beschlossen, "offen und wirksam" auf den Luftangriff des Iran zu reagieren.


Nachrichtenquelle: 12punto

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