Neue Entwicklung im 'Schweigegeld'-Prozess gegen Trump! Auch Hulk Hogan wird erwähnt...
Die Staatsanwaltschaft hat erklärt, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump die gegen ihn verhängte Nachrichtensperre im Rahmen des „Schweigegeld“-Prozesses vier weitere Male verletzt habe, und forderte eine zusätzliche Geldstrafe.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump muss sich vor dem Manhattan Criminal Court in New York wegen des Vorwurfs verantworten, der Erotikdarstellerin Stormy Daniels während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 „Schweigegeld“ gezahlt zu haben.
Am zehnten Verhandlungstag thematisierte die Staatsanwaltschaft erneut die Nachrichtensperre, gegen die Trump bereits neunmal verstoßen hatte, was ihm eine Geldstrafe von 9.000 Dollar einbrachte. Staatsanwalt Chris Conroy betonte, dass Trump seit letztem Montag erneut gegen das Verbot verstoßen habe, indem er vier Kommentare abgab – zwei davon über seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen, die anderen über die Geschworenen sowie den ehemaligen National Enquirer-Manager David Pecker. Es wurde eine Geldstrafe von jeweils 1.000 Dollar für jeden Verstoß gefordert; eine Haftstrafe wurde nicht beantragt.
„KEIN SCHWEIGEGELD, SONDERN EINE VERGLEICHSVEREINBARUNG“
Im Prozess wurde zudem die Aussage von Anwalt Keith Davidson fortgesetzt, der Stormy Daniels und Karen McDougal bei ihren Verhandlungen mit dem Magazin National Enquirer vertreten hatte. Davidson bestätigte, dass Daniels eine Geheimhaltungsvereinbarung mit Trump bezüglich der Affärenvorwürfe unterzeichnet habe, erklärte jedoch, er könne diese Zahlung nicht als „Schweigegeld“ bezeichnen. Davidson sagte, dies sei als „gegenseitige Vergleichsvereinbarung“ betrachtet worden.
ERPRESSUNGSVORWURF DURCH TRUMPS ANWALT
Trumps Anwalt Emil Bove argumentierte, dass die „Schweigegeld“-Zahlung den Charakter einer Erpressung habe. Er verwies dabei auf Vorwürfe, wonach Davidson auch versucht habe, intime Informationen von Prominenten wie dem ehemaligen Profi-Wrestler Hulk Hogan, dem Schauspieler Charlie Sheen und dem TV-Star Tila Tequila gegen Geld zu erwerben. Davidson wies den Erpressungsvorwurf zurück.
Trump behauptet, die Nachrichtensperre hindere ihn an der Aussage
Nach Ende der Verhandlung erklärte Trump, die gegen ihn verhängte Nachrichtensperre hindere ihn daran, auszusagen. „Mir ist es nicht erlaubt, auszusagen. Denn dieser Richter, der völlig gegen mich eingestellt ist, hält mich unter einer verfassungswidrigen Nachrichtensperre“, sagte Trump und fügte hinzu: „Ich werde also aufgrund einer verfassungswidrigen Nachrichtensperre daran gehindert, auszusagen.“ Die Verhandlung wird morgen mit der Aussage des digitalen Beweismittelanalysten Douglas Daus fortgesetzt, der Daten aus dem Telefon von Trumps ehemaligem Anwalt Michael Cohen ausgewertet hat.
BIS ZU VIER JAHRE HAFT MÖGLICH
In dem öffentlich als „Schweigegeld“-Prozess bekannten Verfahren wird Trump vorgeworfen, der Erotikdarstellerin Stormy Daniels vor der Präsidentschaftswahl 2016 „Schweigegeld“ gezahlt und offizielle Unterlagen gefälscht zu haben, um die Zahlung zu vertuschen. Da Trump der erste ehemalige US-Präsident in der Geschichte der USA ist, der sich in einem Strafprozess verantworten muss, ist der Fall von großer Bedeutung; bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.
Nachrichtenquelle: İHA
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