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Proteste gegen 'Privatuniversitäten' in Griechenland

In der griechischen Hauptstadt Athen protestierten rund 20.000 Menschen, bestehend aus Lehrern und Schülern, gegen den Gesetzentwurf der Regierung, der die Gründung von Privatuniversitäten ermöglichen soll.

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Veröffentlicht: 08.03.2024 23:31 Aktualisiert: 08.03.2024 23:31
Proteste gegen 'Privatuniversitäten' in Griechenland

In Griechenland halten die Proteste gegen die Gründung von Privatuniversitäten an. In der Hauptstadt Athen versammelten sich rund 20.000 Menschen, darunter Lehrer und Schüler, um gegen den umstrittenen Gesetzentwurf der Regierung zu protestieren, der die Einrichtung von Privatuniversitäten erlauben soll. 

Vor dem Parlament, wo die Abstimmung über die Annahme des Entwurfs stattfinden sollte, kam es zu Zusammenstößen zwischen der Menschenmenge und der griechischen Polizei. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Demonstranten zu zerstreuen.

Bei dem Handgemenge wurden 7 Personen verletzt. Die Menge skandierte Parolen gegen Bildungsminister Kyriakos Pierrakakis, einen der Befürworter der Reform, und trug Transparente mit der Aufschrift „Nein zu Privatuniversitäten“.

BEDROHUNG DER GRUNDPRINZIPIEN GLEICHER BILDUNG

Der umstrittene Gesetzentwurf ebnet den Weg für die Gründung von Privatuniversitäten im Land, wird jedoch auch als Bedrohung für die Grundprinzipien einer zugänglichen und gleichen Bildung angesehen. Der Entwurf wird als ein direkter Verstoß gegen Artikel 16 der griechischen Verfassung wahrgenommen, der vorsieht, dass Bildung öffentlich und kostenlos sein muss.


Nachrichtenquelle: İHA

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