Proteste in vielen Städten Pakistans wegen Vorwürfen der Wahlmanipulation
Nach den Wahlen vom 8. Februar in Pakistan haben verschiedene politische Parteien in zahlreichen Städten Proteste organisiert, da der Vorwurf der „Wahlmanipulation“ erhoben wurde.
Dem Bericht des Fernsehsenders Geo News zufolge protestierten die Partei des ehemaligen Premierministers Imran Khan, die Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI), die Jamiat Ulema-e-Islam (JUI-F) sowie weitere politische Parteien in den Provinzen Belutschistan, Sindh und Khyber Pakhtunkhwa gegen die Wahlergebnisse.
In der Stadt Quetta in Belutschistan demonstrierten Anhänger der National Party, der Hazara Democratic Party und der Balochistan National Party vor dem Büro der Wahlkommission. Aufgrund der anhaltenden Proteste sind die Straßenverbindungen in Quetta, Chaman, Killa Saifullah, Loralai und Pishin für den Verkehr gesperrt.
Die Straßenverbindung von Belutschistan nach Khyber Pakhtunkhwa und Punjab wurde aufgrund der Demonstrationen unterbrochen.
VORWURF DES STIMMENRAUBS
Auch in der Stadt Hyderabad in der Provinz Sindh organisierten Anhänger der JUI-F Demonstrationen gegen die Wahlergebnisse.
Die Awami National Party (ANP) kündigte zudem an, ab dem 20. Februar landesweit gegen die Wahlergebnisse zu protestieren. In der Stadt Peshawar in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa kam der Verkehr aufgrund der von PTI-Anhängern organisierten Proteste nahezu zum Erliegen.
Obwohl die PTI als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorging, behauptet sie, dass in zahlreichen Wahlbezirken Stimmen gestohlen und zugunsten der Kandidaten rivalisierender Parteien umverteilt wurden. Auch andere politische Parteien argumentieren, dass ihre Stimmen gestohlen wurden.
WAS WAR GESCHEHEN?
Die pakistanische Wahlkommission hatte gestern die Ergebnisse der Wahlen zur Nationalversammlung und zu den Provinzversammlungen vom 8. Februar bekannt gegeben. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung belegten die von der Partei des ehemaligen Premierministers Imran Khan, der PTI, unterstützten unabhängigen Abgeordneten den ersten Platz, während die Pakistan Muslim League-Nawaz (PML-N) unter der Führung des ehemaligen Premierministers Nawaz Sharif den zweiten Platz erreichte.
Nachrichtenquelle: AA
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