Strafanzeige gegen Bundeskanzler Merz wegen „Drecksarbeit“-Äußerung
Gegen den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz wurde Strafanzeige erstattet, da er mit der Aussage, es handele sich um „die Drecksarbeit, die Israel für uns alle erledigt“, gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen haben soll.
In einer gemeinsamen Erklärung, die von zahlreichen Persönlichkeiten unterzeichnet wurde, darunter der Künstler Dieter Hallervorden, der Autor Albrecht Müller und ehemalige Abgeordnete, heißt es: „Wir erstatten Strafanzeige gegen den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. Merz hat insbesondere die Artikel 9, 25 und 26 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland verletzt.“
Es wurde darauf hingewiesen, dass Merz, der vor seiner Zeit als Bundeskanzler Vorstandsvorsitzender des weltweit größten Waffeninvestors BlackRock war, während des G7-Gipfels in Kanada am 17. Juni 2025 versucht habe, die völkerrechtswidrigen Angriffe Israels auf den Iran mit den Worten „Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns alle erledigt“ zu rechtfertigen.
In der Erklärung wird betont, dass die Verherrlichung der israelischen Angriffe eindeutig gegen die UN-Charta verstoße. Zudem wurde der Generalbundesanwalt sowie die Staatsanwaltschaft Berlin aufgefordert, ein Strafverfahren gegen den Bundeskanzler einzuleiten.
In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die Verherrlichung der israelischen Angriffe durch den Bundeskanzler nicht nur gegen nationales und internationales Recht verstoße, sondern auch eine Terminologie verwende, die an die NS-Zeit erinnere. So habe der NS-Offizier August Haefner 1942 die Massenhinrichtung von 34.000 Juden im Konzentrationslager Babi Yar mit demselben Begriff der „Drecksarbeit“ zu rechtfertigen versucht.
Zu den Unterzeichnern der Strafanzeige gehören unter anderem der Kabarettist Uwe Steimle, der Musiker Diether Dehm, der Unternehmer Klaus Dieter Böhm, der Verleger Matthias Oehme, die Sängerin Alexa Rodrian, die Literaturwissenschaftlerin Jenny Farrell, der Bildhauer Uli Barnickel, der Journalist und Autor Patrik Baab, der ehemalige Abgeordnete Andrej Hunko sowie der Europaabgeordnete Michael von der Schulenburg.
„ISRAEL ERLEDIGT DIE DRECKSARBEIT FÜR UNS ALLE“
Bundeskanzler Merz hatte während des G7-Gipfels in Kanada auf die Frage eines ZDF-Reporters, ob es sehr attraktiv sei, dass die Israelis diese Drecksarbeit erledigten, wie folgt geantwortet:
„Ich bin Ihnen dankbar für den Begriff der Drecksarbeit. Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns alle erledigt. Wir sind auch von diesem Regime betroffen. Dieses Mullah-Regime hat mit seinen Angriffen Tod und Zerstörung in die Welt gebracht. Mit der Hisbollah, mit der Hamas am 7. Oktober in Israel. Ohne das Regime in Teheran wäre das niemals möglich gewesen. Die Lieferung von Drohnen aus Teheran an Russland. Ja, das ist die Drecksarbeit, die Israel dort erledigt.“
Nachrichtenquelle: AA
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