Netanjahu äußerte sich zu der Waffenruhe und dem Gefangenenaustausch in Gaza, die heute ab 08.30 Uhr Ortszeit in Kraft treten sollen.
Netanjahu behauptete, er habe diesbezüglich Garantien vom amtierenden US-Präsidenten Joe Biden sowie vom gewählten US-Präsidenten Trump erhalten, den Krieg bei Bedarf wieder aufzunehmen.
"Falls wir zum Krieg zurückkehren müssen, werden wir dies mit neuen Methoden und großer Stärke tun.", erklärte Netanjahu und fügte hinzu: "Ich begrüße die Entscheidung von Präsident Trump, alle Beschränkungen für Waffenlieferungen an den Staat Israel aufzuheben."
Unter Verweis auf die israelischen Angriffe im Libanon, in Syrien, im Irak, im Jemen und im Iran behauptete Netanjahu, man habe die Machtverhältnisse im Nahen Osten verändert.
"WIR WERDEN UNSERE PRÄSENZ IM PHILADELPHI-KORRIDOR UND IN DER PUFFERZONE AUFRECHTERHALTEN"
Netanjahu betonte, man bemühe sich um die Freilassung der Gefangenen und behauptete, es sei gelungen, die Zahl der im Abkommen freizulassenden israelischen Gefangenen zu verdoppeln.
Netanjahu behauptete zudem, dass Israel entgegen dem Abkommenstext, laut dem sich Israel am 50. Tag vollständig zurückziehen müsste, im Philadelphi-Korridor bleiben werde, und erklärte: "Israel wird seine Streitkräfte dort nicht reduzieren, sondern im Gegenteil verstärken. Wir werden unsere Präsenz im Philadelphi-Korridor und in der Pufferzone aufrechterhalten."
Netanjahu kündigte an, dass die israelische Armee die Truppenstärke im Westjordanland erhöhen werde, und räumte ein, dass der Krieg, in dem Israel gleichzeitig mehrere Regionen angreift, sehr hohe Kosten verursache.
Netanjahu behauptete, dass alle Israelis den Krieg unterstützten, und fügte hinzu: "Ich möchte betonen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist."
Nachrichtenquelle: AA