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Südkoreas Regierungsparteichef fordert Rücktritt von Präsident Yoon! "Seine Befugnisse müssen ausgesetzt werden!"

In Südkorea hat Han Dong-hoon, Vorsitzender der regierenden Partei der Volksmacht, erklärt, dass Präsident Yoon Suk Yeol seine Befugnisse entzogen werden müssen, um weitere 'radikale' Aktionen zu verhindern. Er begründete dies damit, dass Yoon in der Nacht des 3. Dezember während der Verhängung des Kriegsrechts die Festnahme führender Politiker angeordnet habe.

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Südkoreas Regierungsparteichef fordert Rücktritt von Präsident Yoon!

Han Dong-hoon, der Vorsitzende der südkoreanischen Regierungspartei, hat erklärt, dass Präsident Yoon Suk Yeol umgehend von seinem Amt entfernt werden müsse.

"ER HATTE DIE FESTNAHME DIESER POLITIKER ANGEORDNET"

 Han Dong-hoon von der Partei der Volksmacht behauptete, dass Präsident Yoon während der inzwischen aufgehobenen Verhängung des Kriegsrechts die Festnahme prominenter Politiker befohlen habe.

 Han sagte, sollte Yoon an seiner präsidentiellen Macht festhalten, könne er erneut zu 'radikalen' Maßnahmen greifen, wie etwa der 'stümperhaft verkündeten Verhängung des Kriegsrechts'.

"ER MUSS SOFORT SEINES AMTES ENTHOBEN WERDEN"

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, sagte Han bei einem Treffen der Regierungspartei in der Nationalversammlung: "Angesichts der neu ans Licht gekommenen Tatsachen bin ich der Ansicht, dass Präsident Yoon Suk Yeol umgehend von seinen Pflichten zum Schutz der Republik Korea und ihrer Bevölkerung entbunden werden muss."

"ER WOLLTE GEGNER ALS 'STAATSFEINDLICH' EINSTUFEN"

Parteichef Han behauptete am Donnerstag, man habe bestätigt, dass Präsident Yoon dem Kommandeur der Spionageabwehr, Yeo In-hyung, in der Nacht des 3. Dezember nach der Ausrufung des Kriegsrechts befohlen habe, wichtige politische Persönlichkeiten, die sich gegen das Kriegsrecht stellten, als 'staatsfeindliche' Kräfte zu bezeichnen und ihre Festnahme einzuleiten; er habe sogar den Geheimdienst mobilisiert, um diese Personen festzunehmen.

"DIE NATIONALVERSAMMLUNG HATTE SCHRITTE ZUR ABSETZUNG EINGELEITET"

Am 5. Dezember hatte die von der Opposition kontrollierte Nationalversammlung in Südkorea Amtsenthebungsanträge gegen den staatlichen Oberrechnungsprüfer und drei hochrangige Staatsanwälte angenommen, unter anderem wegen ihrer Rolle bei der Verlegung des Präsidentensitzes sowie bei Ermittlungen gegen Präsident Yoon Suk Yeol und seine Ehefrau Kim Keon-hee.

Han hatte zuvor versprochen, sich gegen die Annahme des Antrags einzusetzen, doch die Partei der Volksmacht hatte beschlossen, den Antrag offiziell als Parteilinie abzulehnen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Südkorea Südkorea Kriegsrecht yoon suk yeol Hochverrat Politik