Die Generalstaatsanwaltschaft von Arkansas hat vor einem staatlichen Gericht Klage gegen YouTube eingereicht und wirft der Plattform Verstöße gegen Handelsvorschriften und Gesetze zum öffentlichen Wohl im Bundesstaat vor.
In der Klageschrift behauptet die Behörde, die Plattform wirke süchtig machend und habe dazu geführt, dass der Bundesstaat Millionen von Dollar für psychische Gesundheitsdienste und andere Unterstützungsangebote für Jugendliche ausgeben müsse.
In der Klage wird darauf hingewiesen, dass YouTube schädliche Faktoren verstärke. Es heißt darin: "Infolgedessen sind die psychischen Gesundheitsprobleme junger Menschen parallel zum Wachstum der sozialen Medien und insbesondere von YouTube angestiegen."
Alphabet hat die Vorwürfe in der Klage zurückgewiesen.
Der Bundesstaat Arkansas hatte bereits im vergangenen Jahr ähnliche Klagen gegen TikTok sowie gegen Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, eingereicht. Darin wurde den Unternehmen vorgeworfen, Verbraucher hinsichtlich der Sicherheit von Kindern und des Schutzes privater Nutzerdaten in die Irre zu führen. Diese Verfahren sind vor dem staatlichen Gericht noch anhängig.
Nachrichtenquelle: 12punto