Warnung aus Russland an Großbritannien: Britische Militäreinrichtungen außerhalb der Ukraine könnten Ziel werden
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, dass auf Angriffe der Ukraine mit britischen Waffen reagiert werden könnte.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warf Großbritannien vor, durch die an die Ukraine gelieferten Waffen eine Rolle bei Angriffen auf Moskau zu spielen, und richtete scharfe Botschaften an die Regierung in London.
Während ihrer wöchentlichen Pressekonferenz in der Hauptstadt Moskau behauptete Sacharowa, dass Frankreich, Großbritannien und Deutschland die Spannungen im Zusammenhang mit der Ukraine verschärfen würden. Sacharowa wies insbesondere auf die Storm Shadow-Marschflugkörper hin, die Großbritannien seit 2023 an Kiew geliefert hat.

Sacharowa erklärte, London plane, Kiew die notwendigen Informationen für die Herstellung dieser Raketen zur Verfügung zu stellen, und sagte, dass die ukrainische Armee mit diesen Waffen gelegentlich Angriffe auf russisches Territorium verübe.
Als Reaktion auf Angriffe der Ukraine auf russisches Territorium mit britischen Waffen könnten britische Militäreinrichtungen und Ausrüstung in der Ukraine sowie außerhalb des Landes ins Visier genommen werden. Diejenigen, die Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung unseres Landes begehen, werden entsprechend bestraft werden.
Sacharowa behauptete, Großbritannien sei eine Konfliktpartei im Ukraine-Krieg, und forderte London auf, von einer „aggressiven Haltung gegenüber Russland“ abzulassen.
Die russische Sprecherin äußerte eine ähnliche Warnung bezüglich der Möglichkeit einer Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine. Sacharowa erklärte, die Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine sei „absolut inakzeptabel“ und diese Einheiten würden zu einem „legitimen militärischen Ziel“ werden.
Während der Konferenz bewertete Sacharowa auch die Äußerungen des finnischen Präsidenten Alexander Stubb zu den Drohnenangriffen der Ukraine auf russische Infrastruktur und sagte, dass die Aktionen Finnlands und „unfreundlicher Länder“ nicht unbeantwortet bleiben würden.
Darüber hinaus erklärte Sacharowa, dass sie keine neuen Vorschläge zur Lösung des Krieges in der Ukraine erhalten hätten, und argumentierte, dass einige Erklärungen aus Kiew lediglich darauf abzielten, „mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen“.
Nachrichtenquelle: 12punto
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