Wurde Druck auf den Piloten ausgeübt? So stürzte die Maschine des iranischen Präsidenten Raisi ab!
Der Luftfahrtexperte der Hürriyet, Uğur Cebeci, erläuterte die Details des Hubschrauberabsturzes, bei dem der iranische Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam. Cebeci erklärte, es handele sich bei dem Unfall um ein „Aufprallen auf eine Nebelwand“.
Der Luftfahrtexperte der Hürriyet, Uğur Cebeci, erläuterte die Details des Hubschrauberabsturzes, der weltweit für Entsetzen sorgte und bei dem der iranische Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam.
"NICHT SO KOMPLEX WIE ANGENOMMEN"
Cebeci äußerte sich wie folgt zu dem betreffenden Hubschrauber:
„Der Hubschrauber vom Typ BELL 212, der den iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi und hochrangige Vertreter der Außenpolitik des Landes beförderte, ist seit vielen Jahren im Einsatz. Dass der Hubschrauber alt ist, spielt keine Rolle. Es wird jedoch behauptet, dass aufgrund der Embargos gefälschte Ersatzteile verwendet wurden. Selbst wenn dies der Fall wäre, handelt es sich um eine Maschine, die seit vielen Jahren in Betrieb und einsatzfähig ist. Es ist also kein Fahrzeug, das stillgelegt war. Selbst B-52-Bomber, die vor vielen Jahren hergestellt wurden, sind heute noch im Einsatz. Das Alter ist also nicht entscheidend.
Der Unfall erscheint eigentlich nicht so komplex, wie man vermuten könnte. Das gute Wetter beim Start in Aserbaidschan und der Trugschluss, dem viele Hubschrauberpiloten erliegen, könnten höchstwahrscheinlich einer der Hauptgründe für den Unfall sein. Denn diese Tage und die kommenden 15 bis 20 Tage sind als Zeiten bekannt, in denen dichter Nebel aufzieht.
"KÖNNTE DRUCK ERZEUGT HABEN"
Zudem könnte der Wunsch von Präsident Raisi, die Nacht nicht in Aserbaidschan verbringen zu wollen, höchstwahrscheinlich Druck auf den Hubschrauberpiloten ausgeübt haben, den Flug durchzuführen. Als der Pilot, der auf Sicht flog, in dem bergigen und bewaldeten Gebiet auf eine Nebelwand stieß, dürfte die Sichtweite höchstwahrscheinlich auf wenige Meter gesunken sein. In einer solchen Situation ist ein Aufprall auf einen Berg bei Hubschrauberunfällen ein sehr häufiges Ereignis.
"BEIM ANBLICK DER NEBELWAND GEGEN DEN BERG GEPRALLT"
Der Pilot des Hubschraubers, in dem sich der iranische Präsident befand, hat höchstwahrscheinlich beim plötzlichen Auftauchen der Nebelwand die Orientierung verloren und ist gegen den Berg geprallt. Diese Vermutung steht derzeit bei den Untersuchungen zum Unfall im Vordergrund.
Die Verzögerung bei der Lokalisierung des Hubschraubers bzw. der Unfallstelle dürfte höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen sein, dass der für die Kommunikation verwendete ‚Transponder‘ des Hubschraubers ausgeschaltet war, um den Flug des Präsidenten nicht zu verfolgen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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