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Zwei Flüchtlingsboote vor Dschibuti gesunken: 45 Tote

Vor der Küste von Dschibuti sind zwei Flüchtlingsboote gesunken. Berichten zufolge kamen dabei mindestens 45 Menschen ums Leben; die Suche nach 61 Vermissten dauert an.

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Veröffentlicht: 02.10.2024 15:46 Aktualisiert: 02.10.2024 15:46
Zwei Flüchtlingsboote vor Dschibuti gesunken: 45 Tote

Vor der Küste der Region Khor Angar im Nordwesten des afrikanischen Staates Dschibuti sind zwei Flüchtlingsboote gesunken. In einer Erklärung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurde mitgeteilt, dass beide Boote mit insgesamt 310 Flüchtlingen von Jemen aus in See gestochen waren und später im Roten Meer vor Dschibuti kenterten. Die Küstenwache von Dschibuti gab bekannt, dass mindestens 45 Menschen ihr Leben verloren haben und die Sucharbeiten nach 61 Vermissten fortgesetzt werden. In der Erklärung, in der es hieß, dass mit Unterstützung der IOM bei einer groß angelegten Suchaktion in der Region 115 Personen gerettet werden konnten, wurde betont: „Wir glauben daran, die Vermissten zu finden, und sind entschlossen, die Sicherheit der Überlebenden zu gewährleisten.“

Im Juni waren vor der Küste Somalias bei einem Bootsunglück mindestens 56 somalische und äthiopische Flüchtlinge ums Leben gekommen, darunter 31 Frauen und 6 Kinder; von 140 weiteren Flüchtlingen fehlte jede Spur.

Berichten der Internationalen Organisation für Migration zufolge stieg die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Region „Horn von Afrika“ – bestehend aus Eritrea, Dschibuti, Somalia und Äthiopien – in den Jemen migrierten, von 73.000 im Jahr 2022 auf 97.200 im Jahr 2023 an.



Nachrichtenquelle: 12punto

Schlagwörter

Afrika Flüchtling