Wettbewerbsbehörde verhängt Millionenstrafe gegen Pharmaunternehmen
Die Wettbewerbsbehörde hat gegen die im Pharmasektor tätigen Unternehmen Abdi İbrahim İlaç Sanayi ve Ticaret Anonim Şirketi und GlaxoSmithKline İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ Geldbußen verhängt.
Die Untersuchung der Wettbewerbsbehörde gegen GlaxoSmithKline İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ und Abdi İbrahim İlaç Sanayi ve Ticaret AŞ wurde mit der Verhängung von Geldbußen abgeschlossen, die das Ergebnis einer mit den beiden Unternehmen erzielten Einigung sind.
In einer auf der Website der Wettbewerbsbehörde veröffentlichten Erklärung wurden Informationen zu der Untersuchung bekannt gegeben, die der Wettbewerbsrat gegen die beiden Pharmaunternehmen geführt hatte.
Demnach wurde auf Grundlage der von den Unternehmen vorgelegten Vergleichstexte, die auf Zwischenentscheidungen des Rates basierten, beschlossen, gegen GlaxoSmithKline İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldbuße in Höhe von 33 Millionen 321 Tausend 564 Lira und gegen Abdi İbrahim İlaç Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldbuße in Höhe von 184 Millionen 363 Tausend 976 Lira wegen Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz des Wettbewerbs zu verhängen.
Die Untersuchung gegen die beiden Unternehmen war aufgrund des Vorwurfs eingeleitet worden, dass sie mit Wettbewerbern sogenannte „Gentlemen's Agreements“ auf dem Arbeitsmarkt geschlossen hätten, um sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben, sowie aufgrund des Verdachts auf Absprachen beziehungsweise abgestimmte Verhaltensweisen durch den Austausch sensibler Informationen im Wettbewerb zwischen den Konkurrenten.
Nachrichtenquelle: AA
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