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Laut IWF wird künstliche Intelligenz 40 Prozent der weltweiten Arbeitsplätze beeinflussen

Der IWF warnt, dass künstliche Intelligenz 40 Prozent der weltweiten Beschäftigung beeinflussen wird und dieser Trend die Einkommensungleichheit zwischen den Ländern weiter verschärfen könnte.

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Veröffentlicht: 15.01.2024 11:13 Aktualisiert: 15.01.2024 12:26
Laut IWF wird künstliche Intelligenz 40 Prozent der weltweiten Arbeitsplätze beeinflussen

Der IWF hat einen Bericht mit dem Titel „Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit“ veröffentlicht, der sich mit den möglichen Auswirkungen von KI auf die globale Beschäftigung befasst.

In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass künstliche Intelligenz die Weltwirtschaft grundlegend verändern wird und einige Kommentatoren dies bereits mit einer neuen industriellen Revolution vergleichen.

Der Bericht betont, dass es schwierig sei, die Auswirkungen von KI auf Volkswirtschaften und Gesellschaften vorherzusagen. Während KI verspreche, die Produktivität auf dem Arbeitsmarkt zu steigern, könne sie in einigen Bereichen auch die menschliche Arbeit ersetzen.

SCHWELLENLÄNDER KÖNNTEN WENIGER PROBLEME HABEN

Der Bericht unterstreicht, dass künstliche Intelligenz 40 Prozent der weltweiten Arbeitsplätze beeinflussen werde. Während viele Schwellenländer möglicherweise weniger Probleme hätten, könnten sie gleichzeitig auch weniger von den Vorteilen der KI profitieren.

Es wird gewarnt, dass diese Situation die Einkommensungleichheit zwischen den Ländern weiter verschärfen könnte. Im Gegensatz zu früheren Automatisierungswellen, die vor allem Arbeitnehmer in mittleren Positionen betrafen, schließe das Risiko von Entlassungen durch KI nun auch hochbezahlte Fachkräfte ein.

Die IWF-Chefin Kristalina Georgieva, die einen zusätzlichen Artikel zu diesem Thema verfasste, wies ebenfalls auf die Gefahren hin, die KI für den Arbeitsmarkt mit sich bringen könnte: „In den meisten Szenarien wird künstliche Intelligenz die allgemeine Ungleichheit verschärfen. Dies ist ein beunruhigender Trend, den politische Entscheidungsträger frühzeitig angehen müssen, um zu verhindern, dass die Technologie soziale Spannungen weiter anheizt.“

Georgieva betonte, dass es für Länder von entscheidender Bedeutung sei, umfassende soziale Maßnahmen zu ergreifen: „Auf diese Weise können wir den Übergang zur künstlichen Intelligenz inklusiver gestalten, indem wir Lebensgrundlagen schützen und Ungleichheit verringern.“


Nachrichtenquelle: AA

Schlagwörter

Künstliche Intelligenz