Prognose: Das Jahr 2024 wird für Apple nicht glänzend
Die Prognosen für 2024 von Foxconn, dem größten Hersteller von Apple-Produkten, insbesondere beim iPhone, lassen auch für Apple keine allzu rosigen Aussichten erwarten.
Das Jahr 2023 war für Apple kein exzellentes Jahr, und es sieht so aus, als könnte sich dieser Trend auch 2024 fortsetzen. Foxconn, der wichtigste Zulieferer des Giganten aus Cupertino, hat eine vorsichtige Prognose für 2024 abgegeben. Der führende iPhone-Hersteller rechnet in einem Umfeld intensiver geopolitischer Unsicherheit mit einem Umsatzwachstum von weniger als 5 %.
Foxconn-Vorstandsvorsitzender Young Liu sagte am Dienstag bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen: „Wenn es keine politischen oder makroökonomischen Veränderungen gibt, werden die Märkte wahrscheinlich wachsen und wir werden ein Wachstum von etwa 5 % sehen“, fügte jedoch eine wichtige Einschränkung hinzu: „Ein solches Wachstum kann jedoch leicht durch geopolitische Dynamiken zunichtegemacht werden.“
KÖNNTEN NEUE GERÄTE DIE LAGE ÄNDERN?
Wie Chip berichtet, zählt der Hersteller, obwohl er Apples größter Zulieferer ist, auch Microsoft, Meta, Google und Amazon zu seinen Kunden und kann daher als guter Indikator für die Technologiebranche dienen. Wie Nikkei Asia berichtet, glaubt der Foxconn-Chef, dass die Wachstumsdynamik hauptsächlich aus dem Servergeschäft des Unternehmens kommen wird, insbesondere durch die Nachfrage nach Cloud-Diensten und KI-Servern.
Zudem sagt Liu, dass die weltweite Geldpolitik und die Inflation die Gesamtleistung von Foxconn im Jahr 2024 beeinflussen könnten. Trotz der Unsicherheit gibt Foxconn an, dass der größte Teil der Investitionsausgaben in China getätigt werden soll, gefolgt von Investitionen in den USA, Vietnam und Mexiko, wo das Unternehmen weiterhin in die Entwicklung seines Geschäfts mit Teilen für Elektrofahrzeuge investieren will.

Interessanterweise wird für Apple ein recht ereignisreiches Jahr 2024 erwartet, auch wenn es in den meisten Geschäftsbereichen keine bahnbrechenden Verkaufszahlen gibt. Es wird erwartet, dass Apple Anfang nächsten Jahres die Vision Pro vorstellt, wobei anzumerken ist, dass dieses Gerät nicht von Foxconn, sondern von Luxshare hergestellt wird.
Darüber hinaus wird erwartet, dass Apple sein gesamtes iPad-Sortiment mit einer Serie aktualisiert, die unter anderem das OLED iPad Pro und ein größeres 12,9-Zoll iPad Air umfassen soll. Neben der iPad-Reihe wird auch eine Erneuerung der neuen MacBook-Modelle, des Mac mini und des Mac Studio erwartet.
Schließlich wird Apple gegen Ende des Jahres die neue iPhone 16-Serie und neue Apple Watch-Modelle vorstellen. Bisherigen Leaks zufolge soll es sich dabei jedoch nicht um große Updates handeln.
Nachrichtenquelle: 12punto
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