Roskosmos meldet Leck in einem Modul
Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat mitgeteilt, dass in einem der Module der Internationalen Raumstation (ISS) ein Kühlmittelleck aufgetreten ist.
Wie CNN berichtet, gab Roskosmos in einem Beitrag auf Telegram bekannt, dass das Kühlmittelleck einen Radiatorkreislauf am „Nauka“-Modul betrifft, das sich im russisch kontrollierten Teil der ISS befindet.
In dem Beitrag wurde mitgeteilt, dass der Hauptwärmekontrollkreislauf des Moduls „normal funktioniere“ und weder die Besatzung noch die Station „in Gefahr“ seien.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA teilte mit, dass Beamte der Behörde in Houston gestern um 13:00 Uhr Ortszeit beobachtet hätten, wie „Flocken aus einem der beiden Radiatoren“ am Nauka-Modul austraten.
Die NASA erklärte, dass die Besatzung der Raumstation über das potenzielle Leck informiert wurde, während die NASA-Astronautin Jasmin Moghbeli das Vorhandensein der Flocken, die an den Fenstern vorbeizogen, bestätigte.
SEIT EINEM JAHR WIRD AN DER LÖSUNG DES PROBLEMS GEARBEITET
Es wurde angemerkt, dass die Untersuchungen zur Ursache des Lecks noch andauern.
Nachdem Ende 2022 bei einem der russischen „Sojus“-Raumschiffe während des Andockens an der ISS Kühlmittel ausgetreten war, arbeitet Roskosmos seit etwa einem Jahr an der Lösung des Problems.
In einer von russischen Behörden durchgeführten und später von der NASA untersuchten Untersuchung wurde festgestellt, dass ein kleiner Gegenstand das betreffende Raumschiff getroffen und das Leck verursacht hatte.
Nach dem Leck am Raumschiff hatte Roskosmos beschlossen, eine Ersatzkapsel zu starten, um die Besatzung zurück nach Russland zu bringen.
Nachrichtenquelle: AA
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