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Systemzugänge eines Telekommunikationsunternehmens in der Türkei angeblich im Dark Web zum Verkauf angeboten

Laut einem Beitrag von Dark Web Informer wurden Server- und Administratorrechte eines in der Türkei ansässigen Telekommunikationsunternehmens gegen Bitcoin zum Verkauf angeboten.

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Systemzugänge eines Telekommunikationsunternehmens in der Türkei angeblich im Dark Web zum Verkauf angeboten

Es wurde behauptet, dass in die Unternehmensinfrastruktur eines in der Türkei tätigen Telekommunikationsunternehmens eingedrungen wurde und die erlangten Systemzugänge in einem Cybercrime-Forum zum Verkauf angeboten werden. Den geteilten Informationen zufolge wird für das Zugangspaket eine Zahlung in Bitcoin verlangt.

Nach Angaben von Dark Web Informer, einer Plattform, die Bedrohungen im Dark Web überwacht, wurden in der Verkaufsanzeige Server- und Authentifizierungsrechte eines in der Türkei ansässigen Telekommunikationsanbieters aufgelistet. In der Anzeige wird behauptet, dass der Verkäufer Zugriff auf die Azure Active Directory-Umgebung des Unternehmens habe und über SA-Privilegien verfüge, was einem Datenbankadministrator mit vollen Systemrechten entspricht.

Den in der Anzeige genannten technischen Details zufolge soll das Netzwerk, auf das zugegriffen wurde, etwa 100 Server und Arbeitsstationen umfassen. Zudem wurde behauptet, dass auf den Zielsystemen keine aktive Antiviren- oder EDR-Software (Endpoint Detection and Response) installiert sei. Es wurde weiter berichtet, dass der Verkäufer den Jahresumsatz des Zielunternehmens auf einen Bereich zwischen 25 Millionen und 50 Millionen US-Dollar beziffert.

Der für das betreffende Zugangspaket geforderte Betrag wurde mit 2.487.240 Satoshi angegeben, was etwa 0,02487 BTC entspricht. Dieser Betrag entsprach zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts etwa 1.920 US-Dollar.

Der Firmenname des betroffenen Telekommunikationsunternehmens wurde in der Anzeige nicht genannt. Die Behauptungen wurden bisher weder von offiziellen Stellen noch von unabhängigen Cybersicherheitsexperten bestätigt. Ob die zum Verkauf angebotenen Zugänge tatsächlich aktiv sind, ob sie auf einem früheren Datenleck basieren oder ob es sich um ein betrügerisches Angebot handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Cybersicherheitsexperten weisen darauf hin, dass Unternehmen bei ähnlichen Vorwürfen umgehend ihre Authentifizierungsprotokolle, Aktivitäten privilegierter Konten und den Sicherheitsstatus ihrer Endpunkte überprüfen sollten. Sollte eine offizielle Stellungnahme zu dem Thema erfolgen, wird das Ausmaß und die Richtigkeit der Behauptungen klarer ersichtlich sein.


Nachrichtenquelle: 12punto

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