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100.000-Lira-Deal für Strafvollstreckungsaufschub am Justizpalast Ankara! Staatsanwalt hörte mit, falscher Abteilungsleiter festgenommen

Ein Verdächtiger, der sich als Abteilungsleiter ausgab und behauptete, gegen eine Zahlung von 100.000 Lira einen Aufschub der Strafvollstreckung erwirken zu können, wurde auf Anweisung eines Staatsanwalts festgenommen, der das Gespräch mitgehört hatte. Drei Verdächtige wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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100.000-Lira-Deal für Strafvollstreckungsaufschub am Justizpalast Ankara! Staatsanwalt hörte mit, falscher Abteilungsleiter festgenommen

Bei dem Vorfall in der Cafeteria des Justizpalastes Ankara soll N.K., der sich mit einer Genehmigung außerhalb des Gefängnisses befand, seinen Freund C.K. um Hilfe bei der Verschiebung seiner Haftstrafe gebeten haben. C.K. behauptete daraufhin, einen Verwandten zu haben, der als Abteilungsleiter bei Gericht arbeite und die Angelegenheit regeln könne, und brachte N.K. mit G.Ş. zusammen.

ES WURDEN 100.000 LIRA GEFORDERT

G.Ş., der sich als Abteilungsleiter ausgab, behauptete, er könne den Aufschub der Strafvollstreckung gegen eine Zahlung von 100.000 Lira ermöglichen. Ein Staatsanwalt, der die Gespräche in der Cafeteria zufällig mitanhörte, wies die Sicherheitskräfte an, den Verdächtigen festzunehmen.

ZWEI PERSONEN FESTGENOMMEN

Polizeieinheiten nahmen G.Ş. und C.K. fest. Auf Anweisung des Staatsanwalts wurde gegen die beiden Verdächtigen ein Verfahren wegen "versuchten qualifizierten Betrugs" eingeleitet.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden die drei Verdächtigen vom zuständigen Bereitschaftsgericht unter der Auflage eines Ausreiseverbots und weiterer gerichtlicher Kontrollmaßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

17 VORSTRAFEN FESTGESTELLT

Bei den polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass G.Ş. insgesamt 17 Einträge im Strafregister hat, darunter wegen Diebstahls, Autodiebstahls, Betrugs, Sachbeschädigung und Taschendiebstahls.


Nachrichtenquelle: İHA