12 Angeklagte wegen Beleidigung des Präsidenten bei Palästina-Kundgebung vor Gericht
Im Rahmen der Ermittlungen zu beleidigenden Parolen gegen Präsident Recep Tayyip Erdoğan während einer von einer Gruppe organisierten Palästina-Solidaritätskundgebung in Bakırköy standen 12 Angeklagte, von denen sich einer in Untersuchungshaft befand, vor Gericht.
Nachdem festgestellt wurde, dass während einer am 22. Juli in Bakırköy abgehaltenen Palästina-Solidaritätskundgebung beleidigende Parolen gegen Präsident Erdoğan gerufen wurden, standen 12 Angeklagte erstmals vor Gericht.
An der nicht-öffentlichen Verhandlung vor dem 7. Strafgericht erster Instanz in Bakırköy nahmen der inhaftierte Angeklagte İsmail Çelik, 11 nicht inhaftierte Angeklagte, von denen einer unter Hausarrest stand, sowie deren Anwälte teil.
In seinem Zwischenbeschluss ordnete das Gericht an, den Fall zur Prüfung des Befangenheitsantrags der Verteidiger an das zuständige Bereitschaftsgericht zu überweisen, den inhaftierten Angeklagten İsmail Çelik unter der Auflage eines Ausreiseverbots aus der Haft zu entlassen, den Hausarrest des Angeklagten Barış Onur Deniz aufzuheben und die gerichtlichen Kontrollmaßnahmen für die übrigen nicht inhaftierten Angeklagten fortzusetzen. Die Verhandlung wurde vertagt, um ausstehende Punkte zu klären.
Nachrichtenquelle: İHA
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