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14 Monate altes Baby im Krankenhaus: Gegenseite äußert sich zum Nachbarschaftsstreit in Yalova

Im Bezirk Çınarcık in Yalova wurde ein Vater von Nachbarn angegriffen, mit denen er aufgrund von Kinderlärm in Streit geraten war. Dabei wurde die Nase des Vaters gebrochen und der Schädel seiner 14 Monate alten Tochter, die er auf dem Arm hielt, erlitt einen Riss. Die Nachbarin Selvet E. wies die Vorwürfe zurück und erklärte: „Wir haben dem Kind in diesem Vorfall definitiv keine Gewalt angetan und ihm nicht absichtlich etwas zugefügt.“

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14 Monate altes Baby im Krankenhaus: Gegenseite äußert sich zum Nachbarschaftsstreit in Yalova

In der Gemeinde Esenköy im Bezirk Çınarcık eskalierten die seit langem schwelenden Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen den Familien Baca und E., die im selben Wohnhaus leben. Es wurde bekannt, dass es zwischen der Familie Baca, die vor etwa einem Jahr mit ihren vier Kindern in das Gebäude gezogen war, und der Familie E. wiederholt zu Auseinandersetzungen wegen Kinderlärms, der Nutzung des Parkplatzes und einer illegalen Balkonverkleidung gekommen war.

VORWURF DES ANGRIFFS MIT EINEM SCOOTER

Bei dem Vorfall am 20. Februar 2026 wurde der 34-jährige Muhammed Baca, der seine 14 Monate alte Tochter İkra auf dem Arm hielt, von seinem Nachbarn Şener E. mit einem Kinder-Scooter angegriffen. Bei dem Handgemenge wurde Muhammed Bacas Nase gebrochen, während die kleine İkra einen Schädelbruch erlitt. Vater und Tochter wurden im Yalova Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus medizinisch versorgt.

Der nach dem Vorfall festgenommene Şener E. wurde dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Selvet E., gegen die bereits zuvor eine einstweilige Verfügung vorlag, wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

„DER KONFLIKT BEGANN MIT EINEM PARKSTREIT“

Selvet E. äußerte sich zur Vorgeschichte der Differenzen mit Muhammed Baca. Sie gab an, dass Muhammed Baca vor etwa 7-8 Monaten in die untere Etage des Hauses gezogen sei und die ersten Spannungen aufgrund von Parkplatzproblemen entstanden seien. Selvet E. behauptete, dass Muhammed Baca sie mehrfach bei den Sicherheitsbehörden und der Staatsanwaltschaft angezeigt habe, diese Anträge jedoch allesamt ohne Ergebnis geblieben seien.

„DEM KIND WURDE NICHT ABSICHTLICH GESCHADET“

Selvet E. schilderte den Tag des Vorfalls im Detail und behauptete, sie sei kurz vor dem Fastenbrechen nach draußen gegangen, um ihre Kinder zu rufen, woraufhin Muhammed Baca sie beleidigt habe. Nachdem die Gendarmerie am Tatort eingetroffen sei, habe sich die Lage zugespitzt; bei dem anschließenden Handgemenge hätten sich die Parteien gegenseitig angegriffen, bis Sicherheitskräfte und Anwohner eingriffen und die Parteien trennten.

Selvet E. behauptete, das kleine Kind sei bereits vor dem Vorfall von seiner Mutter im Auto verletzt worden und während des Vorfalls zu Boden gefallen. Sie erklärte: „Wir haben dem Kind in diesem Vorfall definitiv keine Gewalt angetan und ihm nicht absichtlich etwas zugefügt. Mein Bruder hat dem Kind definitiv keine Gewalt angetan oder ihm etwas angetan.“

Zudem wies Selvet E. die Behauptungen zurück, dass vor ihrem Haus Patronenhülsen hinterlassen worden seien. Sie gab an, nach dem Vorfall Drohnachrichten gegen sich und ihre Familie erhalten zu haben und um ihre Sicherheit zu fürchten.

KRANKENHAUSBESUCH DURCH DEN GOUVERNEUR

Unterdessen besuchte Ahmet Hamdi Usta den verletzten Vater und seine Tochter im Krankenhaus. Gouverneur Usta betonte in seiner Erklärung, dass Yalova nach den Prinzipien eines Rechtsstaates verwaltet werde und kein Verbrechen ungestraft bleiben werde. Er rief dazu auf, desinformativen Beiträgen, die den sozialen Frieden gefährden könnten, keinen Glauben zu schenken.


Nachrichtenquelle: İHA