1708 Arbeiter kamen dieses Jahr bei Arbeitsunfällen ums Leben
Nach Angaben der Versammlung für Arbeitnehmergesundheit und Arbeitssicherheit (İSİG) kamen im Oktober mindestens 164 Arbeiter ums Leben; in den ersten 11 Monaten des Jahres 2024 starben insgesamt 1708 Arbeiter bei Arbeitsunfällen. Im November ereigneten sich die meisten Todesfälle in den Sektoren Bauwesen, Transport und Landwirtschaft.
Die Versammlung für Arbeitnehmergesundheit und Arbeitssicherheit (İSİG) hat ihren Bericht zu den Arbeitsunfällen für den Monat November 2024 veröffentlicht. Dem Bericht zufolge kamen im November mindestens 164 und in den ersten elf Monaten des Jahres mindestens 1708 Arbeiter bei Arbeitsunfällen ums Leben.

Die Verteilung der Arbeitsunfälle im November nach Wirtschaftszweigen stellt sich wie folgt dar:
Bau- und Straßenbauwesen: 42 Arbeiter; Transportwesen: 23 Arbeiter; Land- und Forstwirtschaft: 20 Erwerbstätige (10 Arbeiter und 10 Landwirte); Metallindustrie: 13 Arbeiter; Handel, Büro, Bildung, Kino: 8 Arbeiter; Energiesektor: 7 Arbeiter; Lebensmittel- und Zuckerindustrie: 6 Arbeiter; Kommunal- und allgemeine Dienstleistungen: 6 Arbeiter; Bergbau: 5 Arbeiter; Holz- und Papierindustrie: 5 Arbeiter; Gesundheits- und Sozialwesen: 5 Arbeiter; Beherbergungs- und Unterhaltungsgewerbe: 4 Arbeiter; Textil- und Lederindustrie: 3 Arbeiter; Verteidigung und Sicherheit: 3 Arbeiter; Zement-, Erd- und Glasindustrie: 2 Arbeiter; Petrochemie und Reifenindustrie: 1 Arbeiter; basierend auf den vorliegenden Daten konnten 11 verstorbene Arbeiter keinem spezifischen Wirtschaftszweig zugeordnet werden.
Betrachtet man die Arbeitsunfälle nach Sektoren, so kamen 76 Arbeiter in der Industrie, 42 im Bauwesen, 26 im Dienstleistungssektor und 20 in der Landwirtschaft ums Leben.
Soweit wir feststellen konnten, waren 2 der verstorbenen Arbeiter gewerkschaftlich organisiert, 162 waren keine Gewerkschaftsmitglieder.
In diesem Monat kamen 9 ausländische Arbeiter (4 Syrer, 1 Iraker, 1 Kirgise, 1 Ägypter, 1 Russe, 1 Turkmenen) ums Leben. 4 der ausländischen Arbeiter waren im Baugewerbe, 3 in der Landwirtschaft und 2 in der Industrie tätig.
Unter den bei Arbeitsunfällen Verstorbenen waren 10 Arbeiterinnen. Von diesen Frauen waren 10 im Dienstleistungssektor, 2 in der Landwirtschaft und 2 in der Industrie beschäftigt.
Die Hauptursachen für Arbeitsunfälle sind das Unterlassen oder die unzureichende Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen durch Arbeitgeber aus Kostengründen, das Ausbleiben notwendiger staatlicher Kontrollen, übermäßig lange und intensive Arbeitszeiten sowie die Behinderung gewerkschaftlicher Organisation.
Nachrichtenquelle: 12punto
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