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Sie sollten 180.000 TL zahlen: Eine weitere Strafe für diejenigen, die im Verkehr aus ihrem Fahrzeug aussteigen!

Die Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, die im Rahmen des Kampfes gegen Fahrer, die eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen, vorbereitet wurde, soll diese Woche in der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei verabschiedet werden. Gegen Fahrer, die ein aggressives Verhalten an den Tag legen, werden Geldstrafen von bis zu 180.000 TL sowie zusätzliche Sanktionen verhängt.

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Sie sollten 180.000 TL zahlen: Eine weitere Strafe für diejenigen, die im Verkehr aus ihrem Fahrzeug aussteigen!

Die Beratungen über den neuen Gesetzesentwurf zum Straßenverkehrsgesetz, der die Sanktionen für Fahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, verschärft, werden in der Großen Nationalversammlung der Türkei fortgesetzt. Im Rahmen der Regelung, deren erste 17 Artikel bereits gebilligt wurden, steht eine Geldstrafe von 180.000 Lira für Fahrer zur Debatte, die aus ihrem Fahrzeug aussteigen, um Drohungen auszusprechen, oder die durch gezieltes Verfolgen anderer Fahrzeuge Aggressivität zeigen. Sollten diese Handlungen festgestellt werden, wird zudem der Führerschein der betroffenen Fahrer für 60 Tage eingezogen und ihre Fahrzeuge können für 30 Tage aus dem Verkehr gezogen werden.

Die strengen Sanktionen zielen darauf ab, Gewalttaten im Straßenverkehr zu verhindern. Mit der neuen Regelung müssen auch Fahrer, die Fahrzeuge mit übermäßigem Lärm führen, 16.000 Lira Strafe zahlen. Wer bei Rot über die Ampel fährt und einen Unfall verursacht, muss mit einem Führerscheinentzug von mehr als zwei Monaten rechnen und sich vor der Rückgabe einer psychotechnischen Untersuchung unterziehen.

Wer während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzt, wird mit einer Geldstrafe von 5.000 TL belegt. Für Fahrer, die sich illegale Autorennen liefern und die öffentliche Sicherheit gefährden, ist eine Geldstrafe von 46.000 TL vorgesehen; zudem wird ihr Führerschein für 2 Jahre ausgesetzt. Bei schweren Unfällen drohen Fahrern, die den Unfallort ohne zwingenden Grund verlassen, Freiheitsstrafen von 1 bis 3 Jahren.

Auch für Fahrer, die ihr Kennzeichen absichtlich unleserlich machen, sind abschreckende Strafen geplant. Gegen diese Fahrer wird eine Geldstrafe von 140.000 TL verhängt und ihre Fahrzeuge werden vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Darüber hinaus verlieren Fahrer, die innerorts die Geschwindigkeitsbegrenzungen erheblich überschreiten, je nach Schwere des Verstoßes für 30, 60 oder 90 Tage ihren Führerschein.

Wer Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeugen und anderen Einsatzfahrzeugen, die Vorrang haben, nicht Platz macht oder nicht anhält, muss mit einer Geldstrafe von 46.000 TL und einem Führerscheinentzug von 30 Tagen rechnen. Wer anderen Fahrzeugen mit Vorrang nicht ausweicht, muss mit einem Bußgeld von 15.000 TL rechnen. Zudem wird die Nutzung von Fahrtenschreibern und Taxametern in Nutzfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln zur Pflicht.

Ein neuer Vorschlag zum Mutterschaftsurlaub wird ebenfalls in den kommenden Tagen dem Parlament vorgelegt. Demnach soll der bestehende 16-wöchige Mutterschaftsurlaub für arbeitende Mütter auf 24 Wochen verlängert werden. Der 5-tägige Vaterschaftsurlaub wird an die Regelung für Beamte angepasst und auf 10 Tage erhöht.

Mit dem neuen Gesetz stehen sowohl im Straßenverkehr als auch im Arbeitsleben bedeutende Änderungen bevor. Nach den Beratungen in der Generalversammlung des Parlaments wird erwartet, dass die Regelungen in Kürze in Kraft treten.


Nachrichtenquelle: 12punto