833 Delegierte hatten unterschrieben: Blicke in der CHP auf dieses Datum für einen außerordentlichen Parteitag gerichtet!
Die Debatten um einen außerordentlichen Parteitag in der CHP könnten in ein neues juristisches Verfahren münden. Sollte der mit den Unterschriften von 833 Delegierten eingereichte Antrag auf einen Parteitag nicht bearbeitet werden, könnten dem Vernehmen nach dem Umfeld von Özgür Özel nahestehende Personen nach dem 11. Juli das Friedensgericht anrufen. Zudem wurde behauptet, dass auch rechtskräftige Ausschlussentscheidungen vor Gericht angefochten werden könnten.
Kemal Kılıçdaroğlu und seine Führung, die durch eine Entscheidung über absolute Nichtigkeit an die Spitze der CHP gelangt waren, haben den Forderungen nach einem außerordentlichen Parteitag eine Absage erteilt.
Der gewählte CHP-Vorsitzende Özgür Özel und sein Lager hatten die Unterschriften von 833 Delegierten für einen außerordentlichen Parteitag an die Parteizentrale übermittelt. Sollte die Führung, deren Legitimität angefochten wird, die Petitionen nicht bearbeiten, könnten dem Vernehmen nach dem CHP-Vorsitzenden Özel nahestehende Personen das Friedensgericht anrufen.
BLICKE AUF DEN 11. JULI GERICHTET
Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi zufolge ist geplant, dass dem Umfeld von Özgür Özel nahestehende Personen für einen möglichen Antrag bis zum 11. Juli abwarten. Gemäß der Parteisatzung müsse der Parteitag nach Einreichung der Unterschriften für den außerordentlichen Parteitag spätestens innerhalb von 45 Tagen an einem Sonntag stattfinden; dieses Datum falle auf den 26. Juli. Da die Entscheidung für den Parteitag mindestens 15 Tage im Voraus bekannt gegeben werden muss, wird der 11. Juli als kritische Schwelle betrachtet.
AUCH FÜR AUSSCHLUSSENTSCHEIDUNGEN KÖNNTE DER RECHTSWEG EINGESCHLAGEN WERDEN
Ein weiteres Thema, das innerhalb der Partei vor Gericht landen könnte, seien die Disziplinarverfahren. Sollten die Ausschlussentscheidungen gegen Abgeordnete, Bürgermeister und Provinzvorsitzende, die während der Ära von Kemal Kılıçdaroğlu an die Disziplinarkommission verwiesen wurden, rechtskräftig werden, könnten die betroffenen Personen vor Gericht ziehen, mit der Begründung, dass diese Entscheidungen gegen die Parteisatzung verstoßen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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