85 Opfer bei Prostitutions-Razzia in Istanbul gerettet, 24 Verdächtige inhaftiert
Die Teams der Sittenpolizei der Istanbuler Sicherheitsdirektion leiteten nach einem Hinweis eine Operation ein. 85 betroffene Frauen wurden gerettet, 24 Verdächtige inhaftiert.
Die Teams der Sittenpolizei der Istanbuler Sicherheitsdirektion führten nach einem Hinweis eine Razzia gegen Prostitution durch. Die Ermittlungen begannen aufgrund von Hinweisen, dass in Massagesalons und Wohnungen einheimische und ausländische Frauen gegen Bezahlung zur Prostitution gezwungen wurden.
Nach Abschluss der Ermittlungen identifizierten die Beamten 20 Männer und 18 Frauen, die in die Straftaten verwickelt waren. Um die betroffenen Frauen zu retten, Beweismittel sicherzustellen und die Verdächtigen festzunehmen, führten sie in 22 Bezirken an 60 Adressen gleichzeitig Razzien durch.
Bei der Operation wurden 38 Verdächtige, die als Eigentümer der Massagesalons und Wohnungen identifiziert wurden, festgenommen, während 85 betroffene Frauen, darunter 33 Ausländerinnen, gerettet wurden.
Bei den Durchsuchungen an den Adressen wurden 56 Mobiltelefone, 60 SIM-Karten, 122.600 Lira, 100 Dollar, 300 Euro, 13 Goldarmbänder, ein Goldrosenkranz, eine Schreckschusspistole sowie ein Kameraaufzeichnungsgerät beschlagnahmt, bei denen es sich vermutlich um Erträge aus Straftaten handelt.
Von den Verdächtigen, die nach den polizeilichen Maßnahmen dem Gericht überstellt wurden, wurden 24 inhaftiert, während 14 unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen wurden.
Die 33 ausländischen Frauen unter den geretteten Opfern wurden zur Abschiebung an die Provinz-Migrationsbehörde übergeben.
Nachrichtenquelle: AA
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