Ahmed al-Salaymeh nach seiner Freilassung wieder bei seiner Familie: 'Ich hoffe, der Krieg endet bald'
Der 14-jährige Palästinenser Ahmed al-Salaymeh, der aus israelischer Haft entlassen wurde, ist im Rahmen des Gefangenenaustauschabkommens zwischen der Hamas und Israel zu seiner Familie zurückgekehrt. Nach Monaten kehrte Ahmed nach Hause zurück und genoss das Lieblingsessen, das seine Mutter Sahar al-Salaymeh für ihn zubereitet hatte.
Der 14-jährige palästinensische Jugendliche Ahmed al-Salaymeh ist im Rahmen des Gefangenenaustauschabkommens zwischen der Hamas und Israel zu seiner Familie zurückgekehrt.
Ahmeds Mutter Sahar berichtete, dass ihr Sohn im Mai verhaftet worden war, weil er Steine auf illegale jüdische Siedlungen im besetzten Ostjerusalem geworfen haben soll, und dass sie seit dem 5. Oktober keinen Kontakt mehr zu ihm hatte. Sahar, die für ihren heimgekehrten Sohn seine Lieblingsgerichte zubereitete, sagte: "Ich bin sehr glücklich, dass mein Sohn frei ist. Aber dieser Gefangenenaustausch hat uns einen sehr hohen Preis gekostet. Tausende Märtyrer, Tausende Menschen sind in der Kälte obdachlos geworden. Ich hoffe, der Krieg endet bald."
SCHMERZVOLLE FREUDE
Der Vater Ahmed Nawwaf al-Salaymeh, der die Freude über die Rückkehr seines Sohnes teilte, erklärte: "Gott sei Dank wurde mein Sohn aus den Gefängnissen der Besatzung durch das Gefangenenaustauschabkommen, das der palästinensische Widerstand im geliebten Gaza ausgehandelt hat, freigelassen." Der Vater betonte jedoch, dass diese Freude unvollständig sei: "Mein Sohn, der jüngste palästinensische Gefangene, hat seine Freiheit durch das Blut der 15.000 Märtyrer im Gazastreifen erlangt. Diese Freude ist mit Schmerz verbunden."
Ahmed al-Salaymeh erklärte, dass sich die Bedingungen im Gefängnis zunehmend verschlechtert hätten und er erst wenige Stunden zuvor von seiner bevorstehenden Freilassung erfahren habe. Ahmed berichtete, dass im Gefängnis nur zwei Mahlzeiten am Tag ausgegeben wurden, der Kontakt zur Außenwelt unterbrochen war und die Gerichtsverfahren zum Stillstand gekommen waren. Der palästinensische Jugendliche, der seine Familie und das von seiner Mutter gekochte Lieblingsessen vermisst hatte, drückte den Wunsch aus, sich so bald wie möglich mit seinen Freunden aus der Schule zu treffen.
Im Rahmen der Vereinbarung über eine viertägige "humanitäre Feuerpause" in den Konflikten zwischen der Hamas und Israel wurden neben 61 israelischen Gefangenen auch 30 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freigelassen. Dieses unter der Vermittlung von Katar zustande gekommene Gefangenenaustauschabkommen zielt darauf ab, die seit einiger Zeit bestehenden Spannungen zwischen den Parteien zu mildern.
Nachrichtenquelle: AA
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