Ahmet Ercan erklärt, wie stark das Erdbeben auf Kamtschatka die Türkei beeinflussen wird
Prof. Dr. Ahmet Ercan erklärte, dass das Erdbeben der Stärke 8,8 im Osten Russlands, auf Kamtschatka, die Türkei zu 3 Prozent beeinflussen werde, und wies auf die Nordanatolische Verwerfung hin.
Vor der Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands hat sich ein Erdbeben der Stärke 8,8 ereignet. Der United States Geological Survey (USGS) gab bekannt, dass das Beben um 02:24 Uhr türkischer Zeit in einer Tiefe von 19 Kilometern stattfand. Nach dem Beben wurden in Petropawlowsk-Kamtschatski Tsunami-Wellen mit einer Höhe von 13 Metern beobachtet.
In Regionen wie der Westküste der USA, China, Russland, Hawaii, Alaska und Japan wurden Tsunami-Warnungen herausgegeben und Evakuierungen eingeleitet. Auch das Euro-Mediterrane Seismologische Zentrum veröffentlichte eine ähnliche Warnung.
Der Geophysiker Prof. Dr. Ahmet Ercan bewertete die Details des Bebens und erklärte, dass sich dieses Ereignis am Schnittpunkt dreier Kontinente ereignet habe. Im Gespräch mit Oda TV äußerte Ercan, dass Kamtschatka zwischen den Bewegungsrichtungen der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatten liege und solche Erdbeben erwartbare Ereignisse seien.
Ercan prognostizierte, dass die Tsunami-Wellen 3 Meter nicht überschreiten würden, und erklärte, dies sei auf eine Überschiebung am Meeresboden zurückzuführen. Er fügte hinzu, dass es nach diesem schweren Beben zu Nachbeben der Stärke 7,8 bis 8 kommen könne und weltweit auch an anderen Verwerfungslinien mittelschwere Erdbeben auftreten könnten.
AUSWIRKUNGEN AUF DIE TÜRKEI IN HÖHE VON 3 %
Prof. Dr. Ercan erklärte, dass die Türkei von diesem schweren Beben wenn auch nur geringfügig betroffen sein könnte, und fuhr wie folgt fort:
„Die Türkei könnte von diesem Beben zu 3 % beeinflusst werden. Denn alle tektonischen Platten der Erdkugel stehen miteinander in Verbindung. Die Quelle dieser Erdbeben sind die Konvektionsströme in der Asthenosphäre 50 Kilometer unter der Erdoberfläche. Diese Bewegungen sind unkontrollierbar.“
„Wenn es eine Folge dieser Auswirkung auf die Türkei geben sollte, könnte sie sich zu 52 % auf der Nordanatolischen Verwerfung, zu 32 % auf den Verwerfungen in Westanatolien und zu 13 % auf der Ostanatolischen Verwerfung zeigen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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