Akademiker sprechen diese Woche im Lösungsprozess-Ausschuss: Das sind die Teilnehmer des Treffens
Im Rahmen des neuen Lösungsprozesses, der als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, empfängt der im türkischen Parlament eingerichtete Ausschuss heute und morgen Akademiker, regionale Verbände sowie Vertreter der Geschäftswelt.
Die parlamentarischen Arbeiten im Rahmen des neuen Lösungsprozesses, den die Regierung als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet und dessen Architekt MHP-Chef Devlet Bahçeli ist, gehen weiter.
Der im Rahmen dieses Prozesses im türkischen Parlament (TBMM) eingerichtete Ausschuss für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie wird diese Woche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Sitzungen abhalten.
MEINUNGEN VON AKADEMIKERN WERDEN EINGEHOLT
Wie NTV berichtet, ist die erste Sitzung des 10. Treffens des Ausschusses Experten für Konfliktlösung und Friedensforschung gewidmet. Prof. Dr. Havva Kök Arslan, Prof. Dr. Sevtap Yokuş Veznedaroğlu, Prof. Dr. Ayşe Betül Çelik und Doç. Dr. Çerağ Esra Çuhadar werden ihre Erfahrungen und Vorschläge teilen.
MEDIATIONSERFAHRUNGEN AM BEISPIEL DER PHILIPPINEN
In der zweiten Sitzung werden Botschafter angehört, die an der friedlichen Beilegung der 40 Jahre andauernden Konflikte zwischen den Moro-Muslimen und dem Staat auf den Philippinen beteiligt waren. Botschafter Fatih Ulusoy und Hüseyin Oruç werden über den Prozess des 2014 unterzeichneten Friedensabkommens und ihre Mediationserfahrungen berichten.
Die Konflikte zwischen der Islamischen Befreiungsfront der Moro und der Regierung auf den Philippinen, die seit den 1970er Jahren andauerten, hatten Hunderttausende Menschenleben gefordert. Die langjährigen Kämpfe endeten 2014 durch die Vermittlung der Botschafter, woraufhin die Islamische Befreiungsfront der Moro die Waffen niederlegte.
In dieser Sitzung werden zudem Prof. Dr. Deniz Ülke Kaynak, Doç. Dr. Vahap Coşkun und der Präsident der Nationalen Geheimdienstakademie, Prof. Dr. Talha Köse, das Wort ergreifen.
REGIONALE VERBÄNDE UND VERTRETER DER GESCHÄFTSWELT
Bei der 11. Sitzung, die morgen stattfindet, werden Verbände aus Ost- und Südostanatolien sowie Vertreter von Industriellen und Geschäftsleuten ihre Ansichten darlegen. Der Ausschuss wird die Lösungsvorschläge für die Probleme in der Region im Lichte dieser Gespräche bewerten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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