AKOM trat unter 'Notfall'-Code zusammen
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste von Silivri erschütterte Istanbul. Nach dem Beben, das kurzzeitig Panik auslöste, fand im Katastrophenkoordinationszentrum der Stadtverwaltung Istanbul (AKOM) eine Dringlichkeitssitzung statt.
Das Erdbeben der Stärke 6,2, das sich heute Mittag vor der Küste von Silivri ereignete, löste in Istanbul kurzzeitig Panik aus. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen der Marmara-Region, insbesondere in Istanbul, zu spüren. Nach dem Beben wurden Nachbeben registriert, woraufhin im Katastrophenkoordinationszentrum der Stadtverwaltung Istanbul (AKOM) eine Sitzung unter dem 'Notfall'-Code einberufen wurde, bei der wichtige Erklärungen zum weiteren Vorgehen abgegeben wurden.
'KEINE MENSCHENOPFER ODER SACHSCHÄDEN'
Der Leiter der Katastrophenschutzabteilung der Stadtverwaltung Istanbul, Ergün Cebeci, erklärte: „Wir sind seit den ersten Minuten nach dem Beben gemeinsam mit unseren zuständigen Kollegen im AKOM eingetroffen. Bisher liegen aus dem Einsatzgebiet keine Meldungen über Menschenopfer oder Sachschäden vor.“
Cebeci fasste zudem den Status der städtischen Einheiten wie folgt zusammen:
"Bei der Wasserversorgung durch İSKİ gibt es keinerlei Probleme. Auch bei der Gasverteilung durch İGDAŞ liegen keine Störungen vor. Unsere İETT-Linien verkehren weiterhin nach dem regulären Fahrplan. In den U-Bahnen haben wir das Katastrophenprotokoll angewendet. Wir haben die Fahrgäste evakuiert und die Züge leer fahren lassen. Es wurde festgestellt, dass an den Viadukten keine Schäden entstanden sind. Derzeit verkehren auch die U-Bahnen wieder nach dem regulären Fahrplan."
Cebeci wies darauf hin, dass bei den Notfallkontrollen der öffentlichen Gebäude der Stadtverwaltung in ganz Istanbul keine Schäden festgestellt wurden, und bestätigte erneut, dass keine Berichte über Menschenopfer oder Sachschäden vorlägen:
“Nach dem Beben, das wir als ein als groß einzustufendes Ereignis mit einer Stärke von 6,2 und einem anschließenden Nachbeben der Stärke 5,9 erlebt haben, gibt es derzeit keine Berichte über Menschenopfer oder Sachschäden aus dem Feld.”
'UNSERE TEAMS SIND IM EINSATZ'
Der stellvertretende Bürgermeister von Istanbul, Nuri Aslan, bewertete die Situation wie folgt:
“Dank des Systems, das unser Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu etabliert hat, haben wir sofort Informationen aus ganz Istanbul erhalten. Unsere Teams sind vor Ort, und wir arbeiten in enger Abstimmung mit dem Gouverneursamt.”
Unter Bezugnahme auf die ersten Einschätzungen des wissenschaftlichen Beirats sagte Aslan: “Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Dennoch ist Vorsicht geboten.” Aslan warnte die Bevölkerung vor unbegründeten Informationen in den sozialen Medien: “Ich warne alle Einwohner Istanbuls davor, auf Falschmeldungen und Beiträge in den sozialen Medien zu achten. Sie sollten sich an die Erklärungen des Gouverneurs, meine eigenen und die unseres Generalsekretärs halten. Alle anderen Beiträge sind nicht beachtenswert.”
Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung Istanbul betonten, dass Feuerwehr, Ordnungsamt und technische Einheiten mit voller Kapazität im Einsatz seien, und erinnerten daran, dass Bürger Informationen über das Callcenter unter der Nummer 153 erhalten können.
Nachrichtenquelle: 12punto
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