AKP-Abgeordneter Hüseyin Yayman hatte mit dem Begriff 'nationale Sicherheitsfrage' ein Signal gegeben: Ministerium wird aktiv
Der Vorsitzende des Ausschusses für digitale Medien der Großen Nationalversammlung der Türkei, Hüseyin Yayman, hatte darauf hingewiesen, dass Online-Spiele eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen könnten, und ein Verbot angedeutet. Die Ministerin für Familie und soziale Dienste, Mahinur Özdemir Göktaş, kündigte an, dass das Thema am 1. Oktober auf dem Workshop zu digitaler Abhängigkeit und Familie gemeinsam mit Experten erörtert werde.
Der Vorsitzende des Ausschusses für digitale Medien der Großen Nationalversammlung der Türkei, der AKP-Abgeordnete Hüseyin Yayman, hatte bereits ein Signal für ein Verbot gegeben, indem er erklärte, dass man an Arbeiten zu Online-Spielen arbeite. Yayman, der argumentierte, dass einige Spiele ein Problem für die nationale Sicherheit darstellten, hatte gesagt: „Wir haben unseren Staat nicht auf der Straße gefunden.“ Es wurde mitgeteilt, dass die Regierung einen Fahrplan für digitale Abhängigkeit festgelegt habe und mit Kindern sprechen werde, die 'süchtig machende' Spiele spielen.
Wie die Hürriyet-Kolumnistin Hande Fırat in ihrem Artikel berichtet, sagte die Ministerin für Familie und soziale Dienste, Mahinur Özdemir Göktaş, Folgendes:
„Auf dem Workshop zu digitaler Abhängigkeit und Familie, den wir für den 1. Oktober planen, werden wir die digitale Abhängigkeit in parallelen Sitzungen mit drei getrennten Gruppen behandeln.
In der ersten Gruppe werden NGOs und Akademiker vertreten sein, die sich mit diesem Thema befassen.
'RADIKALISIERUNG, SELBSTMORD, SCHEIDUNG ALS FOLGE DIGITALER ABHÄNGIGKEIT...'
In der zweiten Gruppe werden Kinder sein, die diese Spiele spielen. Wir werden versuchen, ihre Motivation in Bezug auf den Prozess zu verstehen. Wir werden mit ihnen die Zeit, die sie mit dem Spiel verbringen, ihre Motivation und die Prozesse, die das Spiel begleiten, erörtern.
In der dritten Gruppe werden Erwachsene vertreten sein. Digitale Abhängigkeit ist kein Prozess, der nur Kinder betrifft; sie tritt auch bei Erwachsenen in verschiedenen Formen auf. Wir werden sowohl dieses Thema behandeln als auch aus der Perspektive der Eltern darüber sprechen, wo die Kinder in diesem Prozess stehen.
Wir werden auch die negativen, individuellen, familienbasierten und gesellschaftsbasierten Folgen wie Radikalisierung, Selbstmord und Scheidung berücksichtigen, die aus digitaler Abhängigkeit resultieren.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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