Erklärung zur neuen Verfassung von AKP-Fraktionschef Abdullah Güler
Der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler äußerte sich zu den Arbeiten an einer neuen Verfassung und teilte mit, dass die Partei nach den Besuchen des Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş bei den politischen Parteien mit den Gesprächen beginnen werde.
Nach den Kommunalwahlen vom 31. März bereitet sich die AKP darauf vor, die Arbeiten für eine neue Verfassung aufzunehmen.
Der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler argumentierte in seiner Erklärung zu den Verfassungsgesprächen und den geplanten Arbeiten, dass die Türkei eine neue Verfassung benötige.
VERGLEICH MIT EINEM "FÜCKELWERK"
Güler erklärte, dass in der Vergangenheit verschiedene Schritte in dieser Angelegenheit unternommen wurden, jedoch keine Ergebnisse erzielt werden konnten, und wies darauf hin, dass die Verfassung durch die bisherigen Änderungen zu einem "Flickwerk" geworden sei.
Güler sagte: "Die derzeitige Verfassung ist weit davon entfernt, den heutigen Erwartungen gerecht zu werden. Eine zivile, pluralistische und demokratische Verfassung ist unerlässlich."
Unter Hinweis darauf, dass auch Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş verschiedene Erklärungen zu diesem Thema abgegeben habe, teilte Güler mit, dass einige Kontakte und Gespräche bezüglich der Verfassung stattfinden werden.
Güler hielt Folgendes fest:
"Nach den Besuchen unseres Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş bei den politischen Parteien werden auch wir unsere Gespräche mit den politischen Parteien aufnehmen. Wir beabsichtigen, in diesen Gesprächen den Weg und die Methode festzulegen. Eine Verfassung ist ein Dokument des gesellschaftlichen Konsenses. Aus diesem Grund könnte ein Zentrum eingerichtet werden, um die Meinungen aller gesellschaftlichen Schichten, der Universitäten, der Nichtregierungsorganisationen und der Geschäftswelt einzuholen. Wir erwägen, dies ebenfalls vorzuschlagen. Nachdem die eingehenden Vorschläge von Gesetzgebungsexperten bewertet und in Themenbereiche unterteilt wurden, können wir diese Vorschläge auch mit den Parteien erörtern."
Nachrichtenquelle: AA
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