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„Jugendfest“ der AKP sorgt für Diskussionen: Debatte um eine „religiöse Generation“

Aufnahmen von tanzenden Jugendlichen bei einem von der AKP in Kocaeli organisierten „Jugendfest“ sorgten in den sozialen Medien für Aufsehen. Während die Bilder in regierungsnahen Kreisen für Diskussionen sorgten, meldete sich der Autor Aydın Ünal mit einer bemerkenswerten Verteidigung zu Wort.

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„Jugendfest“ der AKP sorgt für Diskussionen: Debatte um eine „religiöse Generation“

Die Aufnahmen, die von der „Jugendfest“-Veranstaltung der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) in Kocaeli geteilt wurden, haben in den sozialen Medien ein breites Echo ausgelöst.

Die Veröffentlichung der Momente, in denen Jugendliche während der Veranstaltung tanzten, brachte insbesondere in regierungsnahen Kreisen die Debatte um eine „religiöse Generation“ erneut auf die Tagesordnung.

REIHE VON KOMMENTAREN IN DEN SOZIALEN MEDIEN

Nach der Verbreitung der Bilder äußerten sich Nutzer in den sozialen Medien unterschiedlich.

In den Kommentaren stachen Aussagen hervor wie: „Man ist mit dem Ziel einer islamischen Generation angetreten, aber das Ergebnis ist ein anderes Bild“, „Wenn ähnliche Szenen bei einer Veranstaltung der Opposition stattgefunden hätten, wäre die Empörung groß gewesen“ und „Das Bestreben, alle Bevölkerungsschichten zu erreichen, hat die Identität der Partei in Frage gestellt“.

Die Diskussionen rückten in kürzester Zeit in den Fokus der sozialen Medien.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE AKP DURCH AYDIN ÜNAL

Nachdem die Bilder zum Gesprächsthema wurden, äußerte sich auch der für seine Nähe zur Regierung bekannte Autor Aydın Ünal zu dem Thema.

In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account argumentierte Ünal, dass die von der Veranstaltung verbreiteten Bilder nicht das gesamte Bild widerspiegelten.

„KRITIK IST EINE GROSSE UNGERECHTIGKEIT“

Aydın Ünal erklärte, dass die Kritik an der AKP und Recep Tayyip Erdoğan ungerecht sei.

In seinem Beitrag äußerte sich Ünal wie folgt:

„Die AKP, den ‚Reis‘ oder die ‚AK-Jugend‘ aufgrund einiger unschöner Bilder vom AKP-Jugendfest in Kocaeli zu kritisieren, ist eine große Ungerechtigkeit und Undankbarkeit.“

„ANTEIL RELIGIÖS-KONSERVATIVER JUGENDLICHER ÜBERSTEIGT 30 PROZENT“

In seiner Erklärung behauptete Ünal, dass der Anteil religiös-konservativer Jugendlicher in der Türkei im Vergleich zu den vergangenen Jahren gestiegen sei.

„Dass etwas schief läuft, mag sein, aber insgesamt ist der Anteil religiös-konservativer Jugendlicher im Vergleich zu den 80er und 90er Jahren sprunghaft angestiegen und hat die 30-Prozent-Marke überschritten“, so Ünal, der einen Vergleich mit früheren Perioden zog.

„SCHAUEN SIE NICHT AUF DIE SCHLECHTEN BEISPIELE“

In der Fortsetzung seines Beitrags schrieb Ünal: „Anstatt sich darüber zu beklagen, warum es nicht 100 Prozent sind, sollte man dankbar dafür sein, dass der Anteil von 6 Prozent in den 80er Jahren auf heute 30 Prozent gestiegen ist.“

Ünal fügte zudem hinzu: „Schauen Sie nicht auf die schlechten Beispiele; eine stille, tiefgründige und solide Jugend kommt langsam, aber mit sicheren Schritten.“


Nachrichtenquelle: 12punto